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Unsere Region könnte stolz sein auf diese Frauen

«Frustrierter Vorstand der FCL-Frauen tritt zurück», Ausgabe vom 1. April
Evelyne Reuteler, Stans

Kommt es wirklich dazu, dass in der Zentralschweiz bald kein Frauen-Spitzenfussball mehr gezeigt wird? Werden diese Teams sang- und klanglos von der Bildfläche verschwinden? Lässt man es zu, dass so viele Innerschweizer Talente zu anderen Vereinen ausschwärmen müssen? Ist sich die Region der Konsequenzen bewusst? Ist sie sich bewusst, was es für all diese Fussballspielerinnen bedeutet, wenn sie nicht mehr in der Zentralschweiz spielen können: für Arbeitsplatz, Lehre, Studium, Schule und so weiter? Wie sollen diese Frauen all das unter einen Hut bringen? Viele etablierte Spielerinnen und Nachwuchstalente möchten doch einfach nur in ihrer Region mit Leidenschaft und Engagement auf hohem Niveau Fussball spielen. Es ist wirklich schade, wie wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung diesen jungen Frauen in der Zentralschweiz geschenkt wird. Sie nehmen ein enormes Pensum auf sich, einfach nur, um in ihrer Region Fussball zu spielen. Genau wie ihre männlichen Kollegen verzichten diese Frauen auf alles, trainieren hart viermal die Woche, kämpfen in jedem Spiel engagiert, mit Hingabe, Leidenschaft und Können.

Sie freuen sich über Siege, sind traurig bei Niederlagen. Alles gleich wie bei den Männern, nur mit dem Unterschied, dass die Frauen keine grosse Unterstützung bekommen, weder finanziell noch anders. Und doch geben sie nie auf und machen immer und immer weiter. Es gibt einige Spielerinnen, die den Sprung in die verschiedenen Nationalmannschaften geschafft haben und davon träumen, einmal international spielen zu können. Die Region könnte doch stolz sein auf diese jungen Frauen und sie auf ihrem Weg begleiten.

Es gibt Fans, die diese Teams unterstützen, sie überallhin begleiten und vor allem an sie glauben und überzeugt sind, dass die eine oder andere den Durchbruch schaffen wird. Die Zentralschweiz kann stolz sein auf diese Frauen und sollte alles für sie tun.

Evelyne Reuteler, Stans

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