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Vergleich hinkt mehrfach

«Darum sollen Firmen mehr abliefern», Ausgabe vom 7. Juli

Die Initianten ziehen zur Illustration ihres unsinnigen Begehrens einen Vergleich mit dem Kanton St. Gallen heran. Dieser hinkt gleich mehrfach. Erstens: Die Gewinnsteuerbelastung im Kanton St. Gallen beträgt 17,4 Prozent und nicht 18,5 Prozent, wie von SP-Kantonsrat David Roth behauptet.

Zweitens: Der grösste Konkurrent des Kantons St. Gallen bezüglich Unternehmenssteuern war und ist der Kanton Zürich, dessen Gewinnsteuersatz bei 21,2 Prozent liegt. Somit stand St. Gallen bisher nicht unter Druck, die Gewinnsteuern senken zu müssen – ganz anders als Luzern, das von lauter Tiefsteuerkantonen umgeben ist und zusätzlich den klaren Auftrag vom Volk hatte, die Steuern zu senken. Drittens: Gemäss Homepage wird St. Gallen, wie die meisten anderen Schweizer Kantone, die Gewinnsteuern im Rahmen der Umsetzung der Unternehmenssteuerreform per 1. Januar 2019 in einem ersten Schritt auf unter 15 Prozent senken. In einer zweiten Etappe sei dann eine weitere Senkung geplant. Nach angenommener SP-Steuerinitiative wäre der Kanton Luzern mit 14,4 Prozent sogar hinter St. Gallen positioniert.

Jérôme Rüfenacht, Root

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