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Verkehr in Eschenbach: Es braucht jetzt eine bessere Lösung

«Eschenbach: Kreiselpläne sind vom Tisch», Ausgabe vom 30. März
Beat Widmer, Eschenbach

An der Orientierungsversammlung erklärten die Planer und der Kanton, dass ein Kreisel die Verkehrsprobleme in Eschenbach nicht lösen könne. Man will die Kreuzung nun für 1 bis 2 Millionen Franken umbauen, obwohl die Änderung für den Verkehrsfluss keine Besserung bringen wird. Wenn schon kein Kreisel gebaut werden kann, soll die Einmündung so belassen werden, wie sie ist. Es ist schade um jeden Steuerfranken, der für diese Sanierung investiert wird. Man müsste dieses Kapital in einen Fonds bei der Gemeinde einzahlen, welcher für die Planung einer sinnvollen Umfahrung eingesetzt werden kann.

Eine Studie des Kantons zeigt auf, dass in den nächsten zehn Jahren auf der Achse Rothenburgstrasse 40 Prozent mehr Verkehr erwartet werden. Die Mobilität ist nicht aufzuhalten, und wir dürfen davor nicht die Augen verschliessen.

Es müssen jetzt und sofort Ideen entwickelt werden, auf welchem Weg der Dorfkern entlastet werden kann. Als ­visionäre Idee möchte ich eine Westumfahrung vorschlagen. Bei der Kreuzung Mettlen muss der Verkehr von der Autobahnausfahrt, von Inwil und Emmen her mit einem Grosskreisel in einen Tunnel unter der Hauptstrasse und dem Bahntrassee, unter Vorhuben und dem Mooswald zu einem Kreisel Lindenbrunnen geführt werden. Hier kann der ganze Verkehr von Rothenburg und Rain aufgenommen werden und mit einem weiteren Tunnel unter dem Kieswerk bis in die Gegend Dreyen geführt werden. Die Tunnel könnten grösstenteils im Tagbau erstellt werden und würden nur wenig Kulturland in Anspruch nehmen. Eine Ost­umfahrung kann den Verkehr aus Rothenburg und Rain nicht aufnehmen. Die Rothenburgstrasse würde nicht entlastet.

Auch die Gemeinde Hochdorf arbeitet laufend an der Planung für eine Südumfahrung, um beim Kanton Druck auszuüben. Wir dürfen nicht zuwarten, bis der Kanton das nächste und übernächste Bauprogramm verabschiedet hat.

Beat Widmer, Eschenbach

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