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Leserbrief

Luzern: Vernünftiger Tierschutz

«Fischfang: Rettet Fangverbot Äsche?», Ausgabe vom 26. September

Die Ausführungen zum Fischfang veranlassen mich, auf einen Umstand hinzuweisen, der sich nicht nur in der Reuss, sondern auch im Luzernersee zum Nachteil der Fische auswirkt. Im Jahr 2014 wurde die Trottlibucht in Luzern zur Naturschutzzone erklärt. Seither ist für die Fische nichts unternommen worden. Die Bucht ist massiv versandet. Der Sand wird von der Strömung vom Lido her und von der Einmündung des Würzebaches her in die Bucht getragen. Vor Jahren waren in dieser Bucht noch Schwärme junger Fische zu sehen. Heute ist es eine grosse Seltenheit, wenn noch ein kleines Fisch-Grüppchen am Ufer entlang zieht. Es wäre also an der Zeit, den Sand an bestimmten Orten zu entfernen und durch Kies und einige Steine zu ersetzen, um eine Rückkehr der Fische zum Laichen zu ermöglichen.

Es nützt nichts, eine Naturschutzzone zu schaffen, die nur den Enten, Möven und Kormoranen sowie den Graugänsen dient. Letztere haben sich im Übrigen in Kürze mehr als verdoppelt und zählen heute mehr als 30 Stück. Vernünftiger Tierschutz sollte sich nicht abhalten lassen, bei gewissen Tierarten eine Mengenbeschränkung zu erlassen.

Josef Rogger, Luzern

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