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Verpasste Chance für Zusammenarbeit

«Die Sucht existiert, wenn auch versteckt», Ausgabe vom 30. Dezember
Herbert Bürgisser,

Da schliessen sich zwei Orga­nisationen im Suchtbereich, der Verein Akzent (Prävention und Therapie) und das Sozialberatungszentrum (SoBZ Luzern), zusammen und prüfen die Chancen einer Zusammenarbeit oder Zusammenführung. Die beiden Organisationen kommen zum Schluss, dass das Sinn machen würde, weil fach­liche und betriebswirtschaftliche Synergien zu erwarten sind. Eine externe Fachstelle (Interface) kommt zur gleichen Be­urteilung. Beste Rahmenbedingungen also für eine vertiefte Prüfung dieser Strategie. Und was sagt das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern dazu?

Es stoppt diesen Prozess wegen «rechtlicher und politischer Bedenken».

Was das konkret heisst, wird nicht erläutert oder nur angedeutet («schlechte Erfahrungen mit Leistungsaufträgen an Vereine»).

Dabei kündigte Re­gierungsrat Graf in der gleichen Zeit und in der gleichen Zeitung an, dass in der Kommunikation der Regierung bisher Fehler gemacht wurden, und dass in Zukunft transparenter kommuniziert werden soll. Schon bei der ersten Gelegenheit wird die Chance dazu verpasst.

Unverständlich.

Offenbar können sie es ein­fach nicht beim Kanton. Oder sie wollen nicht, weil die Logik politischer Macht- und Kontrollausübung stärker ist als die Logik fachlicher und betriebswirtschaftlicher Argumente. Das wäre dann nicht nur unverständlich, sondern auch höchst bedenklich.

Herbert Bürgisser, Luzern

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