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Waldemme: Kraftwerk-Projekt bringt tolle Chancen

«Gerichtsurteil bremst Kraftwerkpläne der CKW aus», Ausgabe vom 3. März
Roland Buob, Littau-Luzern

Und schon wieder gibt eins plus eins null. Wir schaffen es in der Schweiz nicht mehr, bei dieser einfachen Rechnung eine Zwei zu generieren. Wir hätten die grosse Chance, ein zukunftsträchtiges Projekt für grüne Stromproduktion vor der Haustüre zu realisieren – und dies notabene ohne staatliche Zuschüsse. Stattdessen massen sich unsere Richter an, die Wirtschaftlichkeit des Projekts beurteilen zu können. Und unsere so tollen Umweltverbände klatschen in die Hände und sehen nicht die Chancen, welche ein solches Projekt mit sich bringt.

Die ganze Problematik rund um den Hochwasserschutz wird in keiner Silbe erwähnt. Nach dem Hochwasser 2005 und 2007 stellten wir, die Bewohner des Littauerbodens, die Forderung nach Rückhaltebecken in den Bergzonen, um die Abflussgeschwindigkeit der Kleinen Emme und ihrer Zuflüsse zu bremsen. Mit dem Projekt der CKW würde in diese Richtung ein grosser Schritt getan. Hochwasserschutz für unsere Fachleute sieht aber wesentlich urbaner aus. Zurzeit wird im Littauerboden abgeholzt, verbreitert, in die Höhe betoniert, was das Zeug hält, um der Natur die Stirn bieten zu können. Wie das Oberflächenwasser bei einem ausserordentlichen Ereignis wieder ins Flussbett zurückfliessen soll, ist mir ein Rätsel. Umweltaktivisten und Freizeitfischer sollten doch einmal versuchen, den Fokus auf das Ganze zu legen. Sie sollten den Wasserlauf vom Rothorn bis nach Basel betrachten und die Chancen erkennen, die Flusskraftwerke bieten können. Sie sollten das Gespräch mit den Investoren und uns Stromkonsumenten suchen und helfen, dass wir Strom aus der Region nutzen können und ihn nicht aus Photovoltaik-Anlagen Made in China beziehen müssen.

Roland Buob, Littau-Luzern

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