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Leserbrief

Warum es nicht gelingt, die Migration zu stoppen

«Migration: Spanien ist das neue Italien», Ausgabe vom 30. Juli

Einige Hunderttausende Migranten aus Afrika und aus islamischen Staaten sind über die vergangenen Jahre nach Europa gelangt. Erstaunt stellen wir fest, dass der politische Wille fehlt, diese wieder zurückzuschaffen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Von den rund 30000 in der Schweiz in den Jahren 2016/17 abgelehnten Asylsuchenden oder ausgewiesenen Personen sind knapp die Hälfte untergetaucht. Sie halten sich illegal in unserem Land auf. Zusätzlich warten rund 50 Millionen Afrikaner auf der anderen Seite des Mittelmeeres darauf, ins Paradies der europäischen Sozialnetze zu übersiedeln. Nicht einmal die EU ist gewillt, den Schlepperbanden den Riegel zu schieben. Bei näherem Hinschauen lassen sich einige Gründe ausmachen, weshalb das christliche Abendland mit Einwanderern überflutet werden soll. Als wichtiger Grund ist das traditionelle «Gutmenschentum» zu nennen. Viele Europäerinnen und Europäer haben ein schlechtes Gewissen wegen ihres eigenen, hart erarbeiteten Wohlstandes. Dieses schlechte Gewissen wird durch medienwirksame Bilder von gekenterten Flüchtlingsbooten verstärkt. Zudem wollen die Linken und deren Verbündete das christlich-abendländische Kulturerbe demontieren – unter anderem die Wehrbereitschaft und die bürgerlichen Werte.

Ein weiterer Punkt ist das wirtschaftliche Eigeninteresse. Rund um Hunderttausende von Flüchtlingen ist eine unglaubliche Betreuungsindustrie entstanden. Unzählige Erwerbsstellen hängen davon ab. Ferner besteht eine starke Tendenz, Masseneinwanderungen aus fremden Kulturen als Mehrwert anzusehen. Diese selbstzerstörerischen Kräfte reichen von linksextremen Kräften bis weit ins bürgerliche Lager hinein. Über Asylpolitik wird zwar diskutiert, aber eine Lösung ist nicht in Sicht. Ein Schutz der Aussengrenzen ist kaum möglich, weil ein überwiegender Teil der politischen Elite einen solchen aus verschiedenen Gründen gar nicht will. Dies gilt auch für die Mehrheit der schweizerischen Politikerinnen und Politiker.

Erich Kneubühler, Oberkirch

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