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Leserbrief

Warum Kühe heute enthornt werden

«Kühe leiden unter dem Enthornen ein Leben lang», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 19. August

Kühe werden enthornt, damit die Verletzungsgefahr im Laufstall für Kuh und Mensch reduziert wird. Man könnte auch die Ställe grösser bauen. Dann könnten die Tiere einander noch besser ausweichen. Doch wer übernimmt die Kosten? Der Landwirt? Der Konsument? Wird das Enthornen verboten, baut kein Landwirt mehr einen Laufstall. Die Kühe werden wieder angebunden. Die Erfahrung zeigt aber, dass Kühe im Laufstall gesünder und fruchtbarer sind. Gewiss ist es für keinen Landwirt eine Freude, seine Tiere zu enthornen. Es ist nicht auszuschliessen, dass ein Teil der enthornten Tiere eine gewisse Zeit schmerzempfindlicher ist. Dafür können sich die Kühe die nächsten 10 Jahre ihres Lebens bewegen, wann und wie sie wollen und mit ihren Artgenossen interagieren. Kurz gesagt: Es wird ihnen ermöglicht, ein Herdenleben zu leben, wie es ihrer Art entspricht. Von wegen «Kälber leiden ein Leben lang»: Kälber, die fürs Schlachten vorgesehen sind, werden nicht enthornt. Das wäre eine unnütze Investition. Ich habe ein gewisses Verständnis fürs Sommerloch. Dennoch ist es sehr schade, dass sich diese Zeitung zu einer solchen Titelgeschichte hinreissen lässt und nicht Pro und Kontra des Enthornens aufzeigt.

Martina Müller Richli, Neuenkirch

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