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Was die Stadt Luzern heute braucht

«Neue Allianzen dienen bloss dem Machterhalt», Ausgabe vom 25. Mai

Obwohl in der Stadt Luzern nicht stimmberechtigt, erlaube ich mir, als Doppelbürger von Emmen und Luzern-Stadt einen Wahlkampfaspekt anzusprechen, der über die Stadtgrenzen Luzerns hinausgeht und vielleicht deshalb bisher eher im Hintergrund blieb. Ich bin überzeugt, dass gerade die drängendsten und schwierigsten Bereiche wie Verkehrsentwicklung und Raumplanung immer mehr nur gemeinschaftlich – im Verbund mit den Nachbargemeinden und dem Kanton – gelöst werden können.

Mich beeindruckt, mit welch grossem Engagement Stefan Roth den Kontakt mit der Agglomeration aktiv angeht, um für die Region als Ganzes bestmögliche Lösungen zu finden. Sein Einsatz im Kernagglomerationsprojekt K5 (Emmen, Kriens, Horw, Ebikon und Luzern) ist beeindruckend. Erfolge wie unlängst das Ja zur Eventhalle Mattenhof oder der zusätzliche Soziallastenausgleich von 6 Millionen Franken auch für Luzern und die umliegenden Gemeinden wie Emmen und Kriens sind eindrückliche Resultate dieser weitsichtigen und zukunftsorientierten Politik. Stefan Roth ist regional, kantonal und auch national (zum Beispiel mit anderen Schweizer Städten) bestens vernetzt und verdient mit seinem grossen Engagement, seiner klar ausgewiesenen Kompetenz und seinem lösungsorientierten Arbeiten das Vertrauen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Luzerns – als Stadtrat und als Stadtpräsident.

Heinz Schürmann, Emmenbrücke

Soll die Stadt Luzern einseitig rechtsbürgerlich regiert werden oder urban, weltoffen und fortschrittlich? CVP- und SVP-Exponenten betonen plötzlich die winzig kleinen Unterschiede zwischen ihren Parteien. Man reibt sich die Augen: Die Parteien marschieren im Gleichschritt zur Männerregierung. Was diese Männerkoalition politisch bringen soll, bleibt unklar. Es geht offensichtlich um Macht und Repräsentation. Dagegen bietet der im ersten Wahlgang direkt gewählte Beat Züsli fürs Stadtpräsidium eine klare inhaltliche Alternative: Wohnraum, Verkehr und Bildung sind seine Themen. Er will den Stadtrat wieder als Team zusammenkitten – damit dieser mit einer Vision und Gestaltungswille die Stadt Luzern voranbringt.

Sibylle Schmidt, Luzern

Gestern hatte ich eine etwas ungewöhnliche Wahlempfehlung zum bevorstehenden zweiten Wahlgang für den Stadtrat Luzerns im Briefkasten. Eine Empfehlung von sechs altgedienten Politikern aus dem damaligen eigenstän­digen Littau für die beiden Stadtratskandidaten aus Littau. Eigentlich ja eine gute Sache! Im Schreiben werden die angeschriebenen Littauer aufgefordert, unbedingt an die Urne zu gehen und für die Littauer Kandidaten zu stimmen, denn jede Stimme zähle, damit Littau und Reussbühl weiterhin gehört würden. Etwas irritiert war ich beim Lesen dieses Schreibens schon, als ich unter den Unterzeichnenden Befürworter für die Fusion Littau-Luzern entdeckte. Also eben gerade solche Leute, die dafür gesorgt haben, dass Littau und Reussbühl keine eigene Stimme mehr haben, fordern heute ebendiese ein. Wenn man sich schon lautstark für Fusionen einsetzt, sollte man mindestens den Begriff Fusion (Verschmelzung) verstehen! In diesem Sinne gehe ich wählen und wähle den Stadtrat für ein verschmolzenes und einiges Luzern.

Reto Käch, 6015 Luzern

Am vergangenen Samstag konnten die beiden Kandidaten fürs Stadtpräsidium Stellung nehmen zu wichtigen politischen Themen. Unterschiedlicher könnten die beiden Kandidaten nicht sein. Beat Züsli bleibt weitgehend vage und allgemein. Stefan Roth dagegen ist konkret und fassbar. Ein Theoretiker trifft auf einen erfahrenen Praktiker. Mit «Begeisterung und Leidenschaft» müsse sich der Stadtpräsident für Luzernerinnen und Luzerner einsetzen, sagt Stefan Roth. So ist es! Was das konkret bedeutet, hat er in den vergangenen vier Jahren als Stadtpräsident gezeigt. Ob am Konzert der Musikgesellschaft Littau oder an der Eröffnung des Lucerne Festival im KKL, ob an der GV des Quartiervereins Luegisland und Reussbühl oder bei der Preisverleihung Fumetto im Neubad: Stefan Roth war vor Ort präsent, zeigte seine Wertschätzung und hatte stets ein offenes Ohr.

Ernst Blaser, alt Kantonsrat FDP, Luzern-Littau

Dürfen wir uns ein Experiment leisten und auf die unbestrittenen Führungs- und Fachkompetenzen eines erfahrenen Stadtrates in der Person von Stefan Roth verzichten? Wollen wir wirklich das Amt des Stadtpräsidenten in unerfahrene Hände geben? Ich bin klar der Ansicht: nein! Die Welt wird immer komplexer, und die Wolken am Finanzhimmel über Bund (inklusive Nationalbank), Kantonen und Gemeinden werden immer dunkler. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, braucht der Stadtrat weiterhin Finanzdisziplin. Haushälterischer Umgang mit Steuergeldern muss zum ständigen Auftrag jedes einzelnen Stadtrates in seiner Direktion gehören. Wer heute Schulden macht, lebt auf Kosten künf­tiger Generationen. Mit roten Stadtrechnungen lassen sich wohl keine innovativen Unternehmungen ansiedeln und notwendige Investitionen in Bildung, Sport und Kultur finanzieren. Für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen braucht die Stadt Luzern zudem einen erfahrenen und führungsstarken Stapi, welcher auf den verschiedenen Ebenen (national, kantonal und kommunal) bestens vernetzt ist sowie mit Gemeinden und Interessenvertretungen aktiv zusammenarbeitet.

Joachim Gottschlich,

Parteilos, Luzern

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