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Was gegen Heim-Auslagerung spricht

«Darum will Horw eine AG», Ausgabe vom 20. Februar
Urs Rölli,

Nun ist der Modetrend zur Verselbstständigung auch in Horw eingetroffen, nachvollziehbare Gründe für eine Kirchfeld AG gibt es nicht wirklich.

Vor erst 12 Jahren wurde die Bürgergemeinde in die Einwohnergemeinde integriert. Nun soll das Kirchfeld wieder in ein neues Gefäss (AG) verschoben werden. Die Kosten: rund 250000 Franken!

Sämtliche Sanierungen, wie etwa die Totalsanierung oder die Realisierung der Demenz­abteilung, waren politisch nie umstritten und konnten zügig umgesetzt werden.

Gegen eine Auslagerung spricht: Betreuung und Pflege gehören zu den Kernaufgaben der Einwohnergemeinde. Mit einem Leistungsauftrag und dem Globalbudget ab 2019 bestehen bereits Mittel für eine effektive und effiziente Führung des Kirchfelds. Eine Auslagerung kommt einem Demokratieabbau gleich: Umgehung des Einwohnerrates und teilweise des Volkes. Die Kosten bei der AG werden tendenziell höher sein. Eine Verselbstständigung birgt Gefahr analog Emmen: Der Gemeinderat kann die Tarife nicht steuern. In Horw gibt es keine finanziellen Probleme wie in Emmen, die eine Auslagerung bedingen würden. Horw hat nur ein Pflegeheim, nicht wie die Stadt Luzern. Es ergeben sich keine Synergien. Zudem gibt es weniger Transparenz. Ich empfehle Ihnen: Stimmen Sie Nein.

Urs Rölli,

Einwohnerrat FDP, Horw

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