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Was Luzern jetzt wirklich braucht

Zur Diskussion über die Salle Modulable in Luzern

Weil Luzern kein so wichtiger Industriestandort ist wie etwa Basel und auch kein Bankenplatz wie Zürich, muss die Salle Modulable für Luzern als Investition in die Zukunft betrachtet werden. Die Salle Modulable ist für uns Luzerner ein wichtiges Bauwerk und ruft deshalb vielfältige Reaktionen hervor.

Die Proteste gegen den Standort Inseli sind unüberhörbar, und das ist gut so. Neben der Standortfrage ist auch die Grösse der Salle Modulable offenbar noch nicht klar. Sind es nun 750 oder 1200 Plätze? Seinerzeit wurde erwähnt, dass es einen Saal brauche, der rund 1200 Plätze bietet, damit entsprechende Einnahmen generiert werden können. Das Einzugsgebiet der Zentralschweiz mit rund 800 000 Einwohnern spricht für ein Gebäude mit 1200 Plätzen. Bei einem so ehrgeizigen Projekt müssen jedoch auch die Ziele des zukünftigen Theaterintendanten ambitioniert sein, das heisst, er muss mittels eines spannenden Programms die Besucher anziehen. Dann werden zusätzlich Besucher aus der übrigen Schweiz und dem angrenzenden deutschsprachigen Ausland zu uns kommen.

Hans-Ruedi Brunner,

Luzern

Wir haben in Luzern ein wunderschönes Inseli zum Auftanken, zum Sein, bis hin als Wiesenplatz für die Übertragung des Eröffnungskonzertes des Lucerne Festival. Wir haben einen einigermassen grossen Carparkplatz, dringend benötigt, zentrumsnah, schattig, für Touristen und Gäste. Wir haben einen genügend grossen zentralen Platz für die beliebte, traditionelle Luzerner Määs. Diese drei Sachen sind eingespielt und perfekt und müssten nicht geändert werden. Was wir auch haben, ist ein Theater im Herzen der Stadt. So, wie auch die Mailänder Scala und die Semperoper in Dresden im Herzen ihrer Stadt liegen. Die Lage des Luzerner Theaters ist zauberhaft. Die Reuss, der Steg, die umliegenden Restaurants, die Fassaden der Altstadthäuser als nicht zu überbietende Kulisse für einen festlichen Abend. Das Theater muss umgestaltet, renoviert, praktischer gemacht werden. Nicht riesig, aber vielleicht zu einem speziellen Theater, das sich bezahlt macht.

Käthe Schoch,

Rothenburg

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