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Leserbrief

Was man für die Fische tun muss

«Äschen werden früher geschützt», Ausgabe vom 27. August

Leider sind auch in Luzerner Gewässern Äschen wegen zu hoher Wassertemperaturen verendet. Das ist sehr bedauerlich. Auf den ersten Blick scheint es daher logisch, dass jegliche Fischerei auf diese Fischart verboten wird.

Nur, die Bestände der Äsche sind nicht durch die hohen Temperaturen oder die Ausübung der Fischerei auf einem sehr tiefen Niveau – oder wie in der Oberen Reuss in der Stadt Luzern – ausgerottet worden. Sondern, weil Stadt und Kanton Luzern durch den Betrieb des Kraftwerks am Mühlenplatz und die Optimierung des Reussabflusses wegen des Hochwasserschutzes (Erhöhung der Fliessgeschwindigkeit und Zerstörung der Laichplätze) ihre Lebensgrundlage weitgehend zerstört haben.

Den Schwarzen Peter nun den Fischern zuschieben zu wollen, ist gelinde gesagt, eine Schweinerei. Dieses Fangverbot ist sofort aufzuheben. Will der Kanton tatsächlich etwas für die Äschen tun, dann soll er endlich deren Lebensgrundlage verbessern. Aber das kostet.

Roman Ensmenger, Biologe und Hobbyfischer, Kriens

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