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Zu den Gesamterneuerungswahlen im Kanton Zug vom 7. Oktober

Am 7. Oktober finden die Gesamterneuerungswahlen von Gemeinderat und Kantonsrat statt. Zeit um die Weichen für die Zukunft neu zu stellen. Es gibt viel zu tun. Da wäre die Verkehrsführung durch das Ägerital. Der Kanton Zug wächst in Sachen Bevölkerung gegenüber anderen Kantonen verhältnismässig stark. Dazu kommen noch die Verkehrsteilnehmer, welche vom Kanton Schwyz durch das Ägerital nach Zug, Baar, Cham oder Steinhausen beispielsweise zur Arbeit fahren. Das sind jeden Tag mehrere tausend Fahrzeuge. So etwas ist nicht mit Temporeduktionen oder anderen Verkehrseinschränkungen zu lösen. Um Sicherheit und Lebensqualität zu schaffen, benötigt es ein neues Verkehrskonzept für das Ägerital.

Ein weiteres Problem, mit welchem sich das Ägerital bereits seit längerem herumschlagen muss, ist die ärztliche Notfallversorgung an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. An diesen Tagen ist keine Notfallärztin oder -arzt für eine Erstversorgung im Ägerital stationiert. Die oder der Betroffene ist gezwungen abzuwarten, bis der RDZ von Zug vor Ort eintrifft. Nach eigenen Recherchen und Gesprächen mit Ärzten vom Kantonsspital Baar, hätten möglicherweise in den letzten Monaten Menschenleben gerettet werden können, wenn sich eine Notfallärztin oder Arzt im Ägerital befunden hätte.

Es ist für mich schlicht unverständlich, dass unser Gesundheitsversorgungssystem eine solche Versorgungslücke für über 14 000 aufweist. Ein Rettungswagen benötigte noch vor ein paar Jahren von Zug bis Oberägeri 12 bis 14 Minuten. Mit dem heutigen Verkehrsaufkommen sind es mindestens 18 bis 20 Minuten. Unsere Feuerwehrstützpunkte im Ägerital erreichen einen Ereignisstandort innerhalb von 7 bis 9 Minuten. Das könnte auch eine im Ägerital stationierte Notärztin oder -arzt, von einer im Tal befindlichen Arztpraxis aus. Das währe eine Zeitersparnis von mindestens 9 bis 11 Minuten. Minuten, welche für einen betroffenen Menschen mit Herzinfarkt oder starkem Blutverlust über Leben und Tod entscheidet. Natürlich ist das ein Kostenfaktor, aber wer will in einer solchen Situation entscheiden, wie viel ein Menschenleben wert ist?

Es ist an der Zeit, dass sich der Kanton Zug aus dem Würgegriff des interkantonalen Steuerausgleiches befreit und das vorhandene Geld für dringlichere Bedürfnisse der Zugerinnen und Zuger einsetzt. Der Kanton Zug muss in diesem Jahr über 330 Millionen Franken in den NFA bezahlen. Das muss endlich auf ein erträgliches Maas für Zug gesenkt werden. Es darf nicht sein, dass andere Kantone ihre Steuergelder aus dem Fenster werfen und dafür noch durch den NFA belohnt werden. Das Einzige, das mit dem jetzigen NFA-Berechnungssystem erreicht wird, ist das Abwürgen des zentralschweizerischen Wirtschaftsmotors. Diese Probleme muss der Kanton Zug endlich in den Griff bekommen.

Heinrich Kuhn, Kantonsratskandidat SVP, Oberägeri

Dass die Gemeinde Baar heute bezüglich erstklassiger Infrastruktur, attraktiven Grundvoraussetzungen bezüglich Steuern und einer hohen Wohlfahrt für alle so gut dasteht, hat viel mit der Leistung des mehrheitlich bürgerlichen Gemeinderates zu tun. Damit die Gemeinde Baar auch in Zukunft vorne bleibt, braucht es anpackende und pragmatische Persönlichkeiten mit Erfahrung in der Privatwirtschaft. Gerade die Kandidatin und die Kandidaten der FDP für die Wahl in den Gemeinderat sehe ich diesbezüglich als bestens gerüstet.

Michael Tremp, Baar

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