Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

1. August: Was wir beim
Feiern bedenken sollten

Wem das, was Heimat genannt wird, auch etwas bedeutet, der wird nicht abgeneigt sein, den Geburtstag dieser Heimat auch etwas zu feiern. Auch wenn die Festlegung dieses «Geburtstages» nicht so genau abgesichert ist. Aber das ist ja daran nicht das Wichtigste. Die Schweiz ist ja eh «nur» ein Land unter vielen und dabei eines der kleinsten. Aber ob gross oder klein ist letztlich relativ. Alles andere als relativ ist jedoch, ob wir uns bewusst sind, wozu wir, jeder und jede einzelne von uns, überhaupt leben. Genügt es, dass ich selber und meine Familie gut leben können? Genügt es, dass die Schweiz als solche gut über die Runden kommt? Oder müsste nicht auch das Wohl der ganzen Erde, das Wohl aller Völker unser Mit-Anliegen sein? Um diese Fragen präzise beantworten zu können, muss man sich zuerst bewusst werden, was der einzelne Mensch ist, woher er kommt und wohin er geht.

Denn wenn man das aus den Augen und aus dem Sinn verliert, was das eigentliche Sein des Menschen und der Welt ausmacht, werden unweigerlich falsche Prioritäten gesetzt. Darüber vertiefter nachzudenken, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und was nicht, könnte man auch an unserem Nationalfeiertag. Aber zu meinen oder zu glauben, es genüge, wenn es bloss einem selbst oder der Schweiz als solcher gut geht, ist garantiert viel zu kurz gedacht! Vergessen wir nicht, dass weltweit die meisten aller Ressourcen endlich sind, beschränkt, und gehen wir mit diesem darum haushälterisch und nachhaltig um. Produzieren wir nur das, was wirklich nötig ist.

Lassen wir unsere stets vorhandene und saubere Muskelenergie nicht verantwortungslos brachliegen. Helfen wir den ärmeren Ländern vor Ort so, dass deren Bewohner nicht zu uns flüchten müssen. Werden wir vernünftiger und bewusster für das wirklich Wichtige! Halten wir also im richtigen Sinne Sorge für unsere Schweiz und vergessen wir dabei nicht unsere Mitverantwortung gegenüber der übrigen Welt.

Heiri Affentranger, Müswangen

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.