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Was wirklich auf die Kapellbrücke gehört

«Neue Kunst für alte Brücke», Ausgabe vom 7. Juli
Bruno Bieri, Luzern

Die dreieckigen Bilder auf der Kapellbrücke gehören zu den touristischen Highlights der Stadt. Es gilt also Sorge zu tragen zu diesem einmaligen Kulturgut. Leider sind die Bilder für uns heutige Menschen nicht mehr lesbar, denn die Geschichten, die sie erzählen, sind uns nicht mehr geläufig.

Die Idee von SP, CVP und GLP, zeitgenössische Bilder aufzuhängen, wie der Motionär Simon Roth vorschlägt, leuchtet darum auf den ersten Blick ein. Doch welche Themen sollte man darstellen, die gut lesbar in zweidimensionalen Bildern umsetzbar sind? Ich frage mich nur, wie man den Kampf ums Frauenstimmrecht oder die Geschichte von Heimkindern bildlich gut umsetzen könnte. Das sind doch Themen, die nur noch ältere Schweizer und sicher auch keine Touristen interessieren. Unlesbar und schwierig, vielleicht sogar langweilig, werden deshalb auch neue Themenbilder sein.

Ich persönlich finde die Idee der Jungfreisinnigen am besten, die Bildkopien von Jost Schumacher aufzuhängen, denn es sind hervorragende Kopien, und sie haben eine bessere Lesbarkeit, weil die Farben etwas intensiver sind. Auch wenn die alten Themen nicht mehr geläufig sind, geben sie doch einen interessanten Bezug zum 16. und 17. Jahrhundert und zur komischen Brücke, die sich querlegt, weil sie schräg über die Reuss führt, was keine vernünftige Brücke tut.

Bruno Bieri, Luzern

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