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Weitere Lesermeinungen zur No-Billag-Initiative

Zur Abstimmung über die No-Billag-Initiative vom 4. März

Es wurden alle Horrorszenarien mit ausgeprägter Larmoyanz durchdekliniert von Alpha bis Omega, die alle nie eintreffen werden. Beginnend mit Massenentlassungen bei SRG (die 1500 Entlassenen bei GE Aarau interessieren nicht mehr) über den Zerfall unserer Kultur, den nationalen Zusammenhalt gefährdend (die drei Sprachen gab es schon vor der SRG) bis hin zum informativen Einheitsbrei, den es geben würde, da die ausgewogen sachliche Berichterstattung nun fehle. Von ­wegen: Wie kann eine Firma ausgewogen sein, wenn über 70 Prozent des Personals sich offen zu den linken Parteien bekennen? Wenn bei Bombardierungen in Syrien Kinder und Spitäler in Mitleidenschaft gezogen werden, resultiert das nur von Assads Angriffen, nie aber werden Kinder von illegalen US- oder türkischen Bomben getroffen. Das zur Ausgewogenheit. Der handfeste Beweis, wie Sendungen und Diskussionen gesteuert werden, wurde in den letzten paar Sendungen zur Abstimmung deutlich, wo der Ablauf von vornherein festgelegt war, und der Moderator wollte kein Jota davon abweichen. Alle Personen und Persönlichkeiten in unserem Land mussten herhalten, zusätzlich zu den üblich verdächtigen Politikern sind es Sportler, Theaterleute, Komiker, Künstler, Bäuerinnen, Schwinger, Kulturschaffende, Leute aus der Sozialbranche, u. v. a. Es geht nicht darum, die SRG, sondern die Billag abzuschaffen! Warum eigentlich braucht es eine Billag? Die SRG hat wohl genug Leute, um die Gebühren einzukassieren. Diese Billag fakturiert für sich selbst 54 Mio. Franken nur fürs Rechnungstellen und Geldeinkassieren. Von Masshalten bei SRG keine Spur. Mit über 1,3 Mia. lässt sich mit den 6000 Arbeitnehmern einiges anstellen. Für die Bundesratswahl z. B. (Dauer: zwei Stunden) wurden sage und schreibe 342 Leute angestellt. Leute, die die höchsten Löhne der Branche beziehen. Das ist dann die logische Folge, dass wir heute die höchsten Gebühren in ganz Europa haben. Zusammenfassung: Ob mit 50,001 Prozent abgelehnt oder höher, es wird sich nichts ändern. Wie schon zu Tage getreten nach der Abstimmung vor drei Jahren, als das Gesetz mit 50,08 Prozent angenommen wurde und keinen Anlass gab, die Strategie und Arbeitsweise der SRG zu überprüfen, denn sie vermitteln einen hegelschen Absolutheitsanspruch des Staates.

Rudolf Balsiger, Oberwil

Leute, die ihre Billag-Rechnung per 15. Februar noch nicht bezahlt haben, kriegen nicht etwa eine freundliche Gratis-Zahlungserinnerung, sondern gleich eine unfreundliche Mahnung, die zusätzliche fünf Franken kostet. Diese nette Geste kommt gerade richtig, um einige weitere Ja-Stimmen zur No-Billag-Initiative zu fördern, jedoch wohl kaum genug, um Billag gleich zu «verüberflüssigen». Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Ruedi Auf der Maur, Cham

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