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Weitere Meinungen zum Energiegesetz

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 21. Mai über das Energiegesetz

Nicht nur die Produktionskosten, sondern auch die Transportkosten auf der Strasse – wie auch auf der Schiene – der in der Schweiz hergestellten Güter steigen. Damit verteuert sich der Export von Schweizer Produkten ins Ausland noch mehr. Daneben wäre aber auch der gesamte inländische Markt betroffen. Höhere Transportkosten innerhalb unseres Landes verteuern die Erzeugnisse insbesondere auch unserer Landwirtschaft. Das bereits heute grassierende Bauernsterben würde weiter beschleunigt, die Landesversorgung mit einheimischen Nahrungsmitteln geschwächt. Neben der heute bereits bestehenden Abhängigkeit beim Import fossiler Energie würde man mit dem neuen Energiegesetz somit zusätzlich auch noch eine Abhängigkeit beim Strom und bei den Nahrungsmitteln schaffen. Die Landwirtschaft und das Gewerbe können kein Interesse an solch einer Entwicklung haben. Deshalb empfehle ich ein Nein zum Energiegesetz.

Thomas Villiger, Kantonsrat, Präsident SVP Hünenberg

Beim Energiegesetz handelt es sich um eine unglaublich freche und offensichtliche Mogelpackung. Vordergründig wird mit dem Atomausstieg argumentiert. In Wirklichkeit geht es um die Verteuerung von Strom, Benzin, Diesel und Heizöl. Verpackt als Atomausstieg oder Energiewende, bringt der Bundesrat ein Gesetz, welches zu einer unglaublich hohen Verteuerung sämtlicher Energien führt. Mit katastrophalen Folgen für die Industrie und den Mittelstand. Mit dem von der Bevölkerung abgezockten Geld sollen dann unrentable Stromproduzenten subventioniert werden, indirekt sogar die luftverpestenden Kohlekraftwerke in Deutschland. So nicht, Nein zum Energiegesetz.

Thomas Werner, Kantonsrat SVP, Unterägeri

Unsere Welt ist im Umbruch, und die Energieversorgung ist ein grosser Teil davon. Und wir in der Schweiz meinen zu wissen, welche neuen Technologien für die Energieversorgung vermutlich bereits in absehbarer Zukunft möglich sind? Ganz abgesehen davon: Die Versorgungssicherheit ist gefährdet! Bereits heute importieren wir im Winter 50 Prozent des Stroms. Und wenn Deutschland 2023 seine AKWs abstellt, haben wir vermutlich ein Problem mit dem Import. Ganz sicher lege ich ein Nein in die Urne.

Marion Russek, Steinhausen

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