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Wenn die Ideologie nur bis zum Geldbeutel geht

«LUKB-Ausbau: Stadt macht Tempo», Ausgabe vom 24. März
Max Rudolf Koch,

Die Ideologie geht in der Stadt Luzern offensichtlich nur bis zum Geldbeutel. Wenn es dort nicht mehr stimmt, hört sie auf. Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat offensichtlich Bedarf an zusätzlichen Arbeitsplätzen. Sie hat zu deren Schaffung zwei Varianten ausgedacht: zum einen eine Aufstockung des Hauptsitzes an der Pilatus­strasse in Luzern, zum anderen einen Neubau am Seetalplatz in Emmenbrücke.

Letztere Idee passt dem Luzerner Stadtrat und den dort aktiven Parteien gar nicht! An sich ist bekannt, dass die Stadt Luzern strenge Zonenordnungen erlässt und in aller Regel mit allen Mitteln durchsetzt, dass diese eingehalten werden.

Nur wenn es um den Mammon geht, gilt das offenbar nicht mehr!

Dann ist man bereit, auch grobe Bausünden zuzulassen (viele davon sind bekannt: zum Beispiel die ehemalige ABM am Kappelplatz oder die Swisscom an der Bahnhofstrasse). Eine Aufstockung der prächtigen LUKB-Gebäude würde nicht nur dem Quartier-Aussehen gewaltigen Schaden zufügen. Nein, auch die Proportionen eines der wenigen schönen Gebäude der relativen Neuzeit würde gewaltigen Schaden nehmen.

Es ist unverständlich, dass die Luzerner Kantonalbank eine solche Idee überhaupt in Betracht zieht (kommt hinzu, dass die LUKB keine Stadtbank, sondern eine Staatsbank des Kantons ist!).

Eine Aufteilung der LUKB-Verwaltung auf die Stadt Luzern und die Gemeinde Emmen hätte die Aufteilung der Gemeindesteuern zur Folge. Emmen bekäme einen kleineren Teil des heutigen Kuchens – was staatspolitisch auch Sinn machen würde.

Das will Luzern nicht zulassen, sei es aus reiner Geldgier oder aber aus Rache gegenüber Emmen, weil sich diese Gemeinde vor Jahren gegen eine Fusion mit Luzern entschieden hat.

Max Rudolf Koch,

Emmenbrücke

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