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Wenn Gemeinde zuständig wird

Zu den Pflegekosten

Als Angehörige eines pflegebedürftigen Menschen im Pflegezentrum Ennetsee sind wir mit den Folgen der Revision des Kantonalen Spitalgesetzes direkt konfrontiert.

Gemeinde streicht Beitrag

Mit Brief vom 25. November 2013 der Gemeinde Cham werden Mütter, Väter und Ehepartner in Pflege darauf aufmerksam gemacht, dass sie ab Januar 2014 auf den bisher erfolgten Tagesbeitrag von 20 Franken durch die Gemeinde verzichten müssen, weil die Zuständigkeiten für Pflegeheime im neuen Jahr ändern. Kanton und Gemeinden beteiligen sich nicht mehr an den Infrastrukturkosten. Diese werden nun an die Pflegebedürftigen weiterverrechnet.

7200 Franken jährlich

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass Cham die Subvention von 600 Franken pro Monat an die Pflegebedürftigen nicht mehr bezahlen will. Die bis anhin grosszügig erfolgte Subvention wird von den Gemeinden nicht aufrechterhalten. Die Pflegebedürftigen sollen inskünftig zu den extrem hohen Pflegekosten zusätzlich 600 Franken monatlich (7200 Franken jährlich) übernehmen. Einerseits sind die privaten Budgets der auf Pflege Angewiesenen davon betroffen. Andererseits werden die Folgen dieses Entscheides im einen oder anderen Fall Auswirkungen auf die Ergänzungsleistungen (EL) der AHV/IV haben. Die Sparmassnahmen von Kanton und Gemeinden müssen dann aus der Kasse der AHV finanziert und ausgeglichen werden.

Gemeindliche Knausrigkeit

Es ist schade, dass die Gemeinde auf dem Buckel von Menschen in Pflege einen Sparkurs verfolgt. Ein weiteres Beispiel von gemeindlicher Knausrigkeit im Sozialbereich. Wir bedauern diesen Umstand im reichsten Kanton der Schweiz.

Nicole Stalder, Baar; Margrit Laubscher, Cham; Anne-Claude Roth, Cham; Marianne Schicker, Emmen; Toni Kleimann, Cham; Maria Schwestermann, Rotkreuz; Christine Hauser, Lyss; Ursula Schwestermann, Lugano; Monika Amstad, Beckenried; Bernadette Kleimann, Luzern; Peter Schwestermann, Rotkreuz; Charlie Schwestermann-Feuerstein, Cham; Hermann Schicker, Cham

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