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Wer soll in die Exekutive einziehen?

Zu den Regierungsratswahlen in Obwalden vom 4. März
Karl Vogler, Nationalrat, Bürglen

Leserbriefe

Wohl kein Kanton in der Schweiz hat seit 2005 eine derart rasante Entwicklung durchgemacht wie der Kanton Obwalden. Das betrifft insbesondere den öffentlichen Haushalt. Niemand hat mit dieser Entwicklung gerechnet; selbst die grössten Optimisten nicht. Von der «Steuerhölle» wird unser Kanton in Kürze zum Geberkanton. Dieser Übergang vom Nehmer- zum Geberkanton ist herausfordernd. Und er wird dann ge­lingen, wenn alle Akteure im Kanton bereit sind, zu Gunsten des übergeordneten Ganzen auf die Durchsetzung von Einzel­interessen zu verzichten. Was passiert, wenn das nicht der Fall ist, zeigt sich am Beispiel des Kantons Luzern. Solches gilt es für unseren Kanton unbedingt zu vermeiden. Bei dieser anspruchsvollen Aufgabe besonders gefordert ist die Regierung und deren Mitglieder.

Mit der Wahl von Christian Schäli haben wir die Chance, eine intelligente und bestens ausgebildete Persönlichkeit in die Regierung zu wählen, die diese Herausforderung, zusammen mit den anderen Mit­gliedern des Regierungsrates, meistern wird. Eine Persönlichkeit, die das übergeordnete Ziel des Wohlergehens unseres Kantons vor Augen hat, los­gelöst von Einzelinteressen. Christian Schäli ist gleichzeitig eine Person, die nahe bei der Bevölkerung ist, auf die Menschen zugeht und ihre Anliegen ernst nimmt. Bei Problemen vermittelt Christian Schäli; er sucht Lösungen, den Kompromiss und bleibt auch in schwierigen Situationen souverän. Und Christian Schäli verfügt über Humor, Schalk und die notwendige Gelassenheit, die es im Regierungsalltag braucht.

Ich kenne Christian Schäli seit Jahren beruflich und persönlich und empfehle ihn aus Überzeugung zur Wahl in die Regierung des Kantons Obwalden.

Karl Vogler, Nationalrat, Bürglen

Wie überall in der Schweiz brauchen wir auch in Obwalden gute Rahmenbedingungen, damit wir uns nachhaltig entwickeln können. Diese Rahmenbedingungen muss die Politik schaffen. Ein zentrales Instrument dafür ist der Richtplan. Hier wird verbindlich definiert, wie die Kantone und Gemeinden die Gesamtstruktur von Natur, Landwirtschaft, Siedlung und Erholungsräume entwickeln sollen. Mit der Annahme der Volksabstimmung 2013 über das Raumplanungsgesetz haben die Kantone den Auftrag erhalten, den Richtplan bis spätestens Mai 2019 vom Bundesrat genehmigen zu lassen. In der Zentralschweiz haben dies Nidwalden, Uri, Schwyz und Luzern bereits getan. Im Kanton Obwalden hat man es versäumt, diesen Prozess zügig voranzutreiben. Wenn der Zeitplan nicht eingehalten würde, hätte dies fatale Folgen. Bauzonen und Baureglemente würden eingefroren.

Anfang Juli 2017 hat Josef Hess mit viel Engagement das Bau- und Raumentwicklungsdepartement übernommen und setzt alles daran, den Rückstand bei der Richtplanung aufzuholen. Der jetzige Richtplan weist grosse Mängel auf. In Engelberg zum Beispiel liegen mehrere Hotels auf Landwirtschaftsland und Investitionen sind unmöglich. Diese Mängel müssen im neuen Richtplan angepasst werden. Regierungsrat Hess verfügt über die Kompetenz, das politische Geschick und das Durchsetzungsvermögen, den Richtplan fristgemäss einzureichen.

Geben Sie ihm die Chance, dieses richtungsweisende Projekt und die vielen weiteren Aufgaben im Bau- und Raumentwicklungsdepartement mit Tatkraft anzupacken und zu vollenden. Geben Sie Josef Hess bei den Regierungsratswahlen Ihre Stimme.

Frédéric Füssenich, Engelberg

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