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Wer zweimal scheitert

«Fahrschule: Sind die Schüler vom Land im Nachteil?», Ausgabe vom 7. Juli

Gemäss Beitrag und Aussagen eines Kantonsrates sind Autofahrschüler auf der Landschaft gegenüber jenen aus Stadt und Agglomeration Luzern benachteiligt. Und zwar deshalb, weil sie beim dritten Prüfungsversuch nur noch in Kriens antreten können. Fahrschüler und einige Fahrlehrer aus der Region Sursee empfinden die geltende Praxis als unfair, weil Fahrschüler, die ihre ersten beiden Prüfungen in Kriens absolvierten, für den dritten Versuch ja auch nicht nach Sursee müssen.

Es ist allgemein bekannt, dass die Strasseninfrastruktur von Sursee wesentlich einfacher ist als diejenige von Stadt und Agglomeration Luzern. Dementsprechend ist der Ausbildungsaufwand in Sursee geringer als in Luzern. Fahrschüler, die nur im Raum Sursee ausgebildet werden, haben erhebliche Schwierigkeiten, sich in komplexen Verkehrssituationen zurechtzufinden. Wer zweimal in Sursee scheiterte, hat meistens erhebliche Ausbildungsmängel. Es ist daher absolut sinnvoll, die dritte Prüfung in Luzern zu absolvieren.

Ausbildung hat mit Verkehrssicherheit zu tun. Eine minimalistische Ausbildung bedeutet Unsicherheit und Gefahr für Leib und Leben. Ein Kantonsrat, der sich für minimalistische Ausbildung und Verkehrsunsicherheit einsetzt! Seltsam.

Silvio Corsi, Fahrlehrer,

Luzern

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