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Leserbrief

«Weshalb hat man Fussgängerstreifen erfunden?»

«Es fehlt das Querungs- bedürfnis», Ausgabe vom 11. Oktober

Weshalb hat man Fussgängerstreifen erfunden? Um die schwächeren Mitglieder der Gesellschaft in Verkehrssituationen zu schützen. Die älteren Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Frauensteinmatt und ihre oft auch älteren Besucher sind darauf angewiesen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist teils schon eine grosse Herausforderung. Die Forderung nach einem Fussgängerstreifen bei der Bushaltestelle Theater Casino ist berechtigt. Nicht mehr so agile Leute wollen verständlicherweise möglichst wenig umsteigen und auf direktestem Weg zum Ziel gelangen. Um dem grössten Verkehrsstress aus dem Weg zu gehen, sind sie eher nicht zu Hauptverkehrszeiten unterwegs. Ein pingeliges Pochen auf den offiziellen Richtlinien bezüglich Massnahmen beim Querungsbedürfnis bei der betreffenden Bushaltestelle wirkt arrogant und/oder ignorant. Auch die Hinweise auf bauliche Herausforderungen zeigen vor allem Handlungswiderwillen. Lösungsorientiert wäre es eher, wenn der Kanton eine Mittelinsel erstellen, die Radstreifen beibehalten und die Strasse an diesem Ort verschmälern würde, Autofahrer könnten gut darauf verzichten, auf jenen Metern jederzeit Velofahrende überholen zu können, da dies zu Gunsten der älteren Menschen geschehen würde. Diese bekämen so den für sie nötigen Schutz, um möglichst lange aktiv und unabhängig bleiben zu können.

Tabea Zimmermann Gibson, Grosser Gemeinderat, Zug

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