Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Widerliche Wortwahl

«Der grosse Geburtsfehler des Denkmalschutzgesetzes», Leserbrief in der «Zuger Zeitung» vom 17. August

Wenn Adrian Risi in seinem Leserbrief das Denkmalschutzgesetz in der Luft zerreisst, weil dieses die Substanzerhaltung in den Vordergrund stellt, dann sollte er zur Kenntnis nehmen, dass dieses Gesetz 1990 (revidiert 2017) vom Kantonsrat so beschlossen worden ist, einem Kantonsrat notabene, der sowohl 1990 als auch 2017 bürgerlich dominiert war. Weiter möchte ich inhaltlich nicht auf diese Wutrede eingehen, ausser darauf hinweisen, dass die Überbauung Alpenblick, um die es im Leserbrief geht, als Baulegende unter an Architektur Interessierten gilt.

Etwas bewegt mich dennoch, mich öffentlich dazu zu äussern: Ich bin schockiert ob Risis Wortwahl! «Es ist höchste Zeit, dass das kantonale Parlament nun klare Bedingungen setzt, damit die schikanierenden ‹Amokläufe› dieses schlecht geführten Amtes nicht noch weitere unsinnige Kosten verursachen.» Schikanierende Amokläufe? Seit dem 27. September 2001 reagiert man in Zug zu Recht sensibel auf die Verwendung dieses Begriffs. Die Arbeit von Ämtern kritisch zu hinterfragen, ist in Ordnung. Deren Tun als schikanierende Amokläufe zu bezeichnen, finde ich widerlich und völlig daneben.

Esther Haas, Cham

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.