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Leserbrief

Wie die EU einfach sprudelt

«Wende in der Asylpolitik» und zwei EU-Kommentare, Ausgaben vom 21. und 30. Juni

«Europa zerbröselt» war die Kommentar-Überschrift am 21. Juni. Und «Doch noch gemeinsam» lautete der Kommentar vom 30. Juni in dieser Zeitung. Eigentlich beides verständlich, aber was nun? Niemand weiss es, denn es ist wirklich Blöterli-Wasser, was die EU nach diesem Gipfeltreffen als ihren Erfolg anzupreisen versucht. Bei der EU-Bürgerschaft kommt das kaum mehr an, denn die jahrelangen Schaumschlägereien hat man satt. Nach einer ARD-Umfrage vom letzten Freitag wird eine europäische Lösung mehrheitlich als untauglich erachtet. Während wirtschaftsfeindliche Vorschriften aus Brüssel auf Hochtouren laufen, statt Hindernisse abzubauen, lautet der Tenor bei Gipfeltreffen der Regierungschefs: Aussitzen und Verschieben. Migrationsprobleme werden nach diesen Absichtserklärungen bloss weiter gewälzt.

Die EU-Werte-Gemeinschaft degradiert sich gemäss dem Brüsseler-Korrespondenten Remo Hess selber zu einer Worte-Gemeinschaft. Der Slogan für das nächste Gipfeltreffen ist schon bekannt: Einfach sprudeln, statt schwere Probleme lösen! Soll sich die Schweiz da wirklich vermehrt ins Schlepptau nehmen lassen?

Hans Isenschmid, Egolzwil

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