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Leserbrief

Wie in einem falschen Film

«Halbanschluss: Der Widerstand wächst», Ausgabe vom 3. November

Irgendwie habe ich das Gefühl, im falschen Film zu sein, wenn ich die Pläne des Kantons und der Gemeinde Risch über den geplanten Autobahnhalbanschluss verfolge. Dieser würde nämlich genau entlang des Naherholungsgebietes Sijental Wald führen. Dann weiter direkt am gut besuchten Schwimmbad vorbei. Um weiter, entlang des Sportparks, des Schulareals, des Altersheims und des Dorfmattplatzes, direkt auf die 20er-Zone mitten in Rotkreuz zu führen. Alles Zonen, in denen sich viele Leute, vor allem aber auch Kinder aufhalten. Kann das wirklich Sinn machen? Muss man nicht dort, wo all der Verkehr entsteht, das Problem lösen? Zum Beispiel mit einer direkten Aus- und Einfahrt zur Autobahn fürs Industriegebiet bei der Roche?

Oder vielleicht einmal überdenken wie stark die Bushaltestelle, wie sie jetzt stehen und die Fussgängerquerungen den Verkehr stocken. Und dann die Riesenüberbauung Suurstoffi mit der Novartis und all den anderen Firmen, die jetzt dort Einzug gehalten haben. All diese Projekte hat die Gemeinde gutgeheissen. Es lebe der Mammon! Das böse Erwachen kommt jetzt, wo der Verkehr überhandnimmt.

Hey Leute, erwacht mal endlich und setzt euch für die wenigen verbliebenen Grünzonen und ruhigeren Gebiete in der Gemeinde Risch ein. Kämpft für das bisschen Lebensqualität und Natur das wir noch haben. Denn wenn dieser Anschluss einmal gebaut ist, ist es endgültig gelaufen mit einer lebenswerten Dorf-Zone, denn erfahrungsgemäss bringen mehr Strassen nie weniger Verkehr. Da muss es einfach andere Lösungen geben.

Auf der Gemeinde-Website steht: Wir reden nicht von Lebensqualität, wir bieten sie. Also bitte lieber Gemeinderat, dann macht das auch.

Ursula Eggenschwiler, Rotkreuz

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