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Wie man dem täglichen Kollaps beikommen könnte

Zum Leserbrief «Der tägliche Verkehrskollaps», Ausgabe vom 15. Februar
Wolfgang Schüler,

Damit sich der Leserbriefschreiber Ueli Grüter sein Träumli erfüllen kann, muss er sich dafür einsetzen, dass die nötigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Am heutigen Verkehrskollaps sind diejenigen schuld, die seinerzeit die Nordtangente, welche teilweise unterirdisch verlaufen sollte, ­abgelehnt haben.

Die Zufahrt zum Parkhaus Musegg war damals beim Löwencenter geplant.

Die Spange Nord allein genügt nicht. Luzern mit dem Nadelöhr Seebrücke braucht zur Umfahrung die Nordtangente, die grossteils unterirdisch verlaufen sollte. Einsprachen von Anwohnern müssten dem öffentlichen Interesse weichen. Wenn Luzern nicht weitere Detailläden, Ateliers, Praxen, Restaurants, Galerien und so weiter verlieren will, muss es für deren Kunden und Touristen genügend nahe Parkplätze bereithalten.

Aus diesem Grund dürfen die Parkplätze im Weyquartier, in der Theater-, Stadthaus-, Winkelriedstrasse und anderswo nicht aufgehoben werden. Um den Autoverkehr zu verringern, sollte unser ideologisch verblendeter Stadtrat die bei öffentlichen Gebäuden für viele Staatsangestellte reservierten Parkplätze aufheben und diese Leute auf den öffentlichen Verkehr verweisen.

Auch kann man nach einem Schneefall tagelang sehen, dass viele Autos mit Anwohnerparkkarte nicht gebraucht werden. In japanischen Städten muss man erst einen privaten Dauerparkplatz nachweisen, bevor man eine Autozulassung erhält. Analog sollte es in Luzern für alle öffentlichen Parkplätze keine Anwohnerparkkarten geben, ausgenommen für Handwerkerfahrzeuge. Stadt­bewohner haben alles vor der Haustür.

Im Weiteren ist es Velofahrenden zuzumuten, in der Stadt so weit zu laufen, wie dies allenfalls Autofahrende müssen.

Deshalb haben Veloparkplätze im Grendel oder auf einer neuen Bahnhofstrasse nichts zu suchen.

Es gibt anderswo Platz für Velos, siehe oben.

Wolfgang Schüler,

Luzern

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