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Leserbrief

Wie Schneider und Schneiter Furore machten

«Und was ist eigentlich mit dem Geschlechtsnamen?», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 21. Oktober

Schneider. Oder Schneiter. Diese zwei Namen lockten mich aus der Reserve. Schon während der Schulzeit war uns einer der besagten Namen, dank «Max und Moritz» von Wilhelm Busch, ein Begriff: «He, heraus, Du Ziegen-Böck, Schneider, Schneider, Meck, Meck, Meck!»

In den 60er Jahren gab es im Fussball auch schon gute Zeiten für die Berner Young Boys. Der stämmige Heinz Schneiter hatte die totale Übersicht im Mittelfeld und war auch langjähriger Nationalligaspieler.

Der Violinvirtuose Wolfgang Schneiderhan (1915 bis 2002) könnte, sofern er noch leben würde, mit Pianistin Simonetta Sommaruga zusammen, mittels feinen, aber durchdringenden Tönen, den Kalk aus SVP-Ohren entfernen.

Maria Schneider und Marlon Brando haben in ihrem Film «Der letzte Tango in Paris» 1972 die halbe Schweiz vor die Leinwand gelockt.

Aber auch Magda Schneider und ihre Tochter Romy Schneider zogen in Sissi I, Sissi II und vielen weiteren Kostümfilmen den Zuschauern die Nastücher tonnenweise aus den Taschen. Beim Waffen- und Pfannenhersteller Schneider Creusot (heute Schneider Electric) könnten bei der nächsten Materialbeschaffung der Armee 5000 gepanzerte Raclette-Öfeli bestellt werden. Und dann, zu guter Letzt, mit einem kräftigen Schluck Schneider Weisse, liesse sich die ganze Sache hinter die Binde geniessen.

Hans Halter, Hochdorf

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