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Leserdebatte

Wie Schulen unser Selbstvertrauen fördern

Zur Abstimmung über die Initiative «für eine hohe Bildungsqualität» im Kanton Luzern am 23. September

Mut und Selbstvertrauen ermöglichen uns ein freies, selbstbestimmtes, zufriedenes und glückliches Leben.Neben dem Elternhaus boten uns Kindergärten und Schulen damals Raum, um die Welt zu entdecken, sie zu erobern, ihre Grenzen zu testen, zu scheitern und sich wieder «aufzurappeln». An strenge, deshalb früher unangenehme, heute geschätzte Lehrpersonen erinnern wir uns gerne.

In Auseinandersetzungen mit ihnen haben wir Mut und Selbstvertrauen entwickelt. Wo aber ist der Bezug von all dem zur Finanzierbarkeit von Bildung? Die sozialen Medien krempeln unsere Wirtschaft-Modelle um. Gratis ist besser als bezahlen. Deshalb geben wir lieber unsere persönlichen Daten preis fürs Versprechen wie «optimiere Dein Leben, erhöhe Deine Effizienz und lebe ein reibungsloses Leben!».

Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen in dieser Welt ohne Ecken und Kanten auf. Wie sollen sie in dieser digitalisierten Welt Mut und Selbstvertrauen entwickeln, damit sie wie wir frei, selbstbestimmt, zufrieden und glücklich leben können?

Statt sich dieser wichtigen Frage im Rahmen der Digitalisierung zu stellen und Visionen zu entwickeln, konzentriert sich die Politik aufs «technische Aufrüsten», auf weiterhin «anpassbare» Finanzen und sagt, dass Bildung als Grundrecht in der Verfassung nur einschränke. Im Gegensatz dazu hat die Allianz für Lebensqualität mit der Bildungsinitiative eine Vision entwickelt.

Hören Sie auf Ihr Herz und entscheiden Sie selber, zu was Sie am 23. September Ja sagen: Wollen Sie eine «Up-date-Kultur zum Null- und Spartarif inklusive Kostenauslagerung an die Eltern», finanzpolitisch «anpassbar»?

Oder setzen Sie im Zeitalter der Digitalisierung mutig auf «lebendige und lebenswerte Schulen», von Menschen für Menschen gestaltet, auf Schulen, die uns wie früher glücklich, zufrieden und stolz auf die eigene Leistung machen?

Michael Portmann-Orlowski, Kriens

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