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Wieso tun wir Frauen uns schwer mit Niederlagen?

«Bei der Gemeinderatswahl in Baar gibt es nur ein Menü», Leserbrief in der Ausgabe vom 15. Februar
Luzia Hauser, Baar

Im besagten Leserbrief wird die «Einer-Ticket-Nomination» für die Ersatzwahl des Gemeindepräsidiums der CVP Baar bemängelt und mit einer Speisekarte im Restaurant verglichen, die lediglich das Menü Rösti und Bratwurst anbietet. Ja, wenn die Rösti und Bratwurst das Beste ist, was die Küche zu bieten hat, dann bin ich vollends zufrieden damit. Weiter wird der CVP unterstellt, dass diese ein Problem mit starken Frauen habe. Das ist wohl etwas kurzsichtig. Die CVP hatte bereits 1987 mit Eva Segmüller ihre erste Parteipräsidentin. Von aktuell neun Schweizer Sektionen werden deren vier von Frauen präsidiert. Und zieht man die Parteizugehörigkeit der bisherigen Bundesrätinnen in Betracht, so sieht die Bilanz der CVP nicht so schlecht aus. Wieso tun wir Frauen uns so schwer mit einer Niederlage? Wieso schreien wir jedes Mal nach Frauenfeindlichkeit, nach Frauenquote, wenn eine weibliche Kandidatin in einem Auswahlverfahren unterliegt? Ich hatte beruflich etliche Jahre mit Bundesbern zu tun und habe dort sehr viele kompetente, bestens ausgewiesene Frauen in Führungspositionen erlebt. Und keine dieser Frauen war eine so genannte «Quotenfrau». Und mal ganz ehrlich, ist es unser Ziel, als «Quotenfrau» in ein Amt gewählt zu werden? Hey Ladies: «Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen!»

Luzia Hauser, Baar

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