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«Wohl bekomm’s»

«Umstrittene ‹Preisflut› des Bundes», Ausgabe vom 19. März
Rolf Bühlmann, Cham

Ja, Herr Ständerat Joachim Eder, 5 Millionen Franken für Kulturpreise ist viel Geld. Und wenn diejenigen, die einen Kuchenteil davon bekommen das Geld für neue Projekte nutzen, ist es doch recht so. Ich frage ihn hier mal trotzig: Sind die Ständeräte 100000 Franken pro Jahr den Lohn Wert? Inklusive GA, Spesen und VR-Mandate? Für gerade mal vier Sessionen pro Jahr. Und als ehemaliger Spitalvorsteher des Kantons Zug: Warum machen sie ein Geheimnis daraus, wie hoch der Reingewinn des Pflegeheims Baar ist, beziehungsweise war? In etwa? Und der SBB-CEO Meyer will etwa 700 Cargo-Arbeiter entlassen, kriegt noch immer 1 Million pro Jahr und findet neuestens, dass man die SBB als relativ teuer empfindet. Da sind wohl die Fahrpreise gemeint! Es sind doch keine Fake-Fragen, wenn man nicht so einfach wissen darf, in welchen Schlund die Milliarden Steuergelder der Bevölkerung jedes Jahr gehen. Weil man Schiss hat vor Aufruhr! Dies kann wohl der einzige Grund sein.

Und die Krankenkassen-Prämien steigen immer weiter und man will nicht mal das Logischste machen: Für fünf Jahre Prämien «einfrieren», bis alle mal begreifen, dass es nicht alle drei Jahre einen neuen Computertomografen braucht und immer mehr Leistungen für die Kasse aufgenommen werden können. Und dann gleichzeitig die Prämienverbilligungen runterfahren wollen. Gilt für alle Kantone. Die Prämienkatastrophe begann jedenfalls mit der Einführung des Obligatoriums. «Wohl bekomm’s – teures, reiches Land.»

Rolf Bühlmann, Cham

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