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Worum es in der Politik wirklich geht

«Wieso der frühe Rücktritt?», Ausgabe vom 12. Juli
Gianluca Pardini, Grossstadtrat Sp Luzern

Nachdem Thomas Schärli gerade mal ein halbes Jahr Grossstadtrat gewesen ist, zieht er ein ernüchterndes Fazit: Die Arbeit sei unbefriedigend, der Grosse Stadtrat nicht gestaltungsfähig und eine reine Showbühne für Politiker. Damit mokiert er sich über die parlamentarische Arbeit im Grossen Stadtrat.

Zu diesem Fazit kann nur jemand kommen, der nicht bereit ist zu akzeptieren, dass es in der Politik nicht darum geht, die eigene Meinung durchzudrücken. Politik ist nicht militärische Befehlsausgabe und richtet sich eben nicht nur nach den Wünschen eines Einzelnen. Sondern es geht darum, für unsere vielfältige Stadt möglichst massgeschneiderte Lösungen für möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner zu finden. Ebenso wichtig ist es deshalb, jegliche Anliegen aus der Bevölkerung gleichwertig zu behandeln und diese gegeneinander abzuwägen.

Das ist eine aufwendige Arbeit, die manchmal mehr und manchmal weniger harmonisch verläuft, für die sich aber alle 48 Parlamentsmitglieder einsetzen. Das macht man nicht aus Geltungsdrang und schon gar nicht für die (kleine) Entschädigung.

Wir anderen machen das, weil wir Interessen unserer Wählerinnen und Wähler einbringen und im Sinne des Gemeinwohls in Einklang mit anderen Bedürfnissen bringen wollen. Die Geringschätzung, die Thomas Schärli unserem demokratischen System entgegenbringt, zeigt aber eines: Zum Glück ist er zurückgetreten.

Gianluca Pardini, Grossstadtrat SP Luzern

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