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Zu gross für die nötige Sorgfalt

«ABB wird Opfer eines internen Betrügers», Ausgabe vom 23. Februar
Ueli Krasser, Hagendorn

Der 100-Millionen-Betrug eines ABB-Managers in Südkorea zeigt wieder einmal exemplarisch, dass Konzerne wie ABB oder UBS zu gross sind, um mit der nötigen Sorgfalt geführt werden zu können. Bei UBS setzte ein einzelner Händler 2 Milliarden (!) in den Sand. Bei ABB plünderte vor wenigen Jahren ein schwedischer Manager die Pensionskasse. Die von ABB öffentlich betonte «strikte Null-Toleranz-Strategie» er­kenne ich beim besten Willen nicht. Und ganz daneben finde ich, dass der Millionenbetrug offenbar teilweise über Versicherungen «wieder zurückfliessen könne» – auf gut Deutsch heisst das: Damit bezahlen den Schaden = Betrug einmal mehr wir Konsumenten, denn die Versicherungsprämien stecken in sämtlichen Produktpreisen – auch jenen von ABB. Und der untergetauchte Betrüger sonnt sich irgendwo – ach du gierige, neue, alte Managerwelt.

Ueli Krasser, Hagendorn

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