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Zu viel Datenschutz

«Kostenstreit um Datenschutz», Ausgabe vom 7. Februar
Jost Renggli, Wolhusen

Dem Polizeischutz haben die Behörden die Mittel gekürzt. Dem Datenschutz will der Regierungsrat 257,894 Prozent mehr Mittel zur Verfügung stellen. Die Gemeinden sollen die Hälfte der neuen unverhältnismässig hohen 680000 Franken übernehmen. Ich frage mich, was gibt es eigentlich heute datenmässig noch mehr zu schützen? Die meisten Bürgerinnen und Bürger wissen, wie viel Einkommen ein Bundesrat, Ständerat, Nationalrat, Regierungsrat, Kantonsrat oder die Raumpflegerin haben. Was gibt es denn da noch mehr zu schützen? Wenn ich aber auf der Gemeindekanzlei eine Auskunft möchte, um meine Mitbewohner in unserer Überbauung zu schützen, erhalte ich die Auskunft: «Da können wir Ihnen keine Auskunft geben, so will es der Datenschutz.» Ich glaube, dass er den ehrlichen, redlichen und rechtschaffenen Bürger nur wenig nützt. Die Sicherheit in der Schweiz wird weltweit wegen unseres Personenschutzes geschätzt, nicht wegen des Datenschutzes. Ich hoffe, dass beim neuen Finanzplan die Erhöhung der Mittel für den Datenschutz abgelehnt wird.

Jost Renggli, Wolhusen

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