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Leserbrief

Enthornungen wegen
zu wenig Platz im Stall

Zum Leserbrief «Produkte von Hornkühen sollten teurer sein», Ausgabe vom 3. September

Dass die Wundschmerzen, welche durch die Enthornung bei Kälbern entstehen, drei Monate oder länger dauern können, ist nach der Bäuerin Petra Häfliger «normal». Wundheilung sei eben immer langsam, schreibt sie. Warum werden diese Tierbabys enthornt? Weil dadurch mehr Tiere in einen Stall gesteckt werden können. Es ist erwiesen, dass Kühe einander selten verletzen, wenn sie genug Platz haben. Und es gibt Bauern, welche bei enthornten Kühen schlimme innere Verletzungen erst spät oder nicht feststellen, weil diese Tiere mit ihrem ganzen Schädel kämpfen müssen. Dabei wird auf das andere Tier viel stärkerer Druck ausgeübt, was unter anderem zu schmerzhaften Quetschungen führen kann. Tiere sind für viele Bauern und Bäuerinnen einfach «Material», mit welchem sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Ob sie leiden, interessiert sie anscheinend kaum.

Helen Reinhard, Luzern

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