Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Zuerst die Waffen und dann die guten Dienste?

«Bundesrat erfüllt Wunsch der Rüstungsbranche», Ausgabe vom 16. Juni

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie wirtschaftsfreundlich gewisse Bundesräte bei Rüstungsexporten entscheiden. Ethische und humanitäre Aspekte sind dabei anscheinend zweitrangig und auch die so oft zitierte Neutralität wird hier scheinbar ganz einfach über Bord geworfen.

Im Bedarfsfall – wenn wieder einmal Waffen made in Switzerland irgendwo in Bürgerkriegen oder bei problematischen Regimes auftauchen – kann ja die Unschuldsmiene aufgesetzt werden.

Mit solchen Vorkommnissen kann natürlich niemand rechnen, am allerwenigsten die Befürworter möglichst viele Rüstungsexporten. Zur Beruhigung eines allfällig schlechten Gewissens lassen sich danach die guten Dienste anbieten. Schliesslich soll die Schweiz ja neutral sein und Rüstungsexporte gehören halt zum Geschäft. Einem tödlichen Geschäft notabene.

Pascal Merz, Sursee

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.