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Leserbrief

Zuerst Sympathie

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 10. Juni über das Geldspielgesetz

Ich muss gestehen, anfangs eine gewisse Sympathie für das Geldspielgesetz empfunden zu haben. Wer könnte eigentlich gegen ein Gesetz sein, welches Gemeinnützigkeit als Zweck hat? Allerdings überschreitet dieses Gesetz für mich eine rote Linie, indem es Netzsperren und damit eine Zensur des Internets vorsieht. Ich will nicht in einem Land leben, wo der Staat gesetzmässig kommerzielle Websites blockieren kann.

Es wird behauptet, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt. Meines Erachtens ist es ziemlich naiv zu glauben, dass mit der erstmaligen Blockade legaler Inhalte im Internet, nicht die Begehrlichkeiten anderer Branchen geweckt werden. Zu gross sehe ich die Versuchung, sich vor ausländischer Konkurrenz im Internet zu schützen. Warum sollte in einem Bereich nicht möglich sein, was in einem anderen schon Realität ist? Weitere Netzsperren sind bereits heute vorgesehen, z.B. Neues Urheberrecht. Lassen Sie uns nicht diesen Weg einschlagen und stimmen Sie auch Nein zum Geldspielgesetz.

Karen Umbach, FDP-Kantonsrätin, Mitglied GGR, Zug

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