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Zum Herzen unserer Stadt Sorge tragen

«Parkplätze am Postplatz», Ausgabe vom 28. Juni
Für die Fraktion Alternative/Csp, Ignaz Voser, Gemeinderat, Zug

Zurzeit wird neben und hinter der ehemaligen Zuger Hauptpost noch fleissig gehämmert und gebaut. Wenn alles planmässig läuft, soll hier in Kürze das neue Parkhaus mit 100 öffentlichen Parkplätzen seine Tore öffnen.

Damit sind dann auch die Voraussetzungen geschaffen, wie sie 2008 vom Zuger Stimmvolk an der Urne beschlossen wurden, nämlich den ganzen Postplatz neu zu gestalten und somit die oberirdischen Parkplätze verlegen zu können. Der Postplatz ist der grösste Platz unserer Stadt und die Nahtstelle zwischen Neu- und Altstadt. Aber leider ist er mit vielen Teil- und Restflächen so verunstaltet und unterteilt, dass er nicht wirklich als grosszügiger Aussenraum wahrgenommen werden kann. Das soll sich nun ändern.

An der letzten Sitzung des Grossen Gemeinderats vor den Sommerferien hat der Stadtrat als Antwort auf eine Interpellation der SVP seine Haltung noch einmal bekräftigt, den Volkswillen aus dem Jahr 2008 so umzusetzen, wie er auch im Bebauungsplan festgesetzt und mit einem ausgelobten Studienprojekt angedacht worden ist. Somit wird auch der Planungsbeständigkeit, der Verlässlichkeit und nicht zuletzt der Kontinuität einer qualitativen Stadtplanung Rechnung getragen. Die Interpellanten der SVP und einzelne Exponenten der FDP möchten aber das Rad noch einmal zurückdrehen und auf dem unteren Postplatz das Parkieren weiterhin zulassen. Damit ignorieren sie erstens den Volkswillen, und zweitens verunmöglichen sie eine grosszügige und ganzheitliche Lösung. Bei der geplanten Neugestaltung des Postplatzes geht es um weit mehr als um ein paar Parkplätze. Es geht um das Herz unserer Stadt und einen grossen Aussenraum, umringt von prächtigen Bauten sowie Sichtbezügen bis zum See. Ein offener und attraktiv gestalteter Postplatz wird sich auch auf das Stadtbild und somit auf die nähere Umgebung weit positiver auswirken als ein nur partiell leergeräumter Platz. Das heute bestehende Flickwerk mit vielen Teilflächen sollten wir nicht mit Rezepten aus den Sechzigerjahren weiterführen. Ich bin überzeugt, wenn die Postplatzumgestaltung so gelingt, wie das erstrangierte Studienprojekt in groben Zügen aufzeigt, wird den Anwohnern, den Gastrobetrieben und dem Gewerbe sowie deren Gäste und Kunden sehr gute Rahmenbedingungen geboten. Packen wir die Gelegenheit und leisten uns einen grosszügigen und prächtigen Aussenraum. Der Postplatz ist definitiv mehr als nur ein Abstellplatz!

Für die Fraktion Alternative/CSP, Ignaz Voser, Gemeinderat, Zug

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