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Zur Salle Modulable fehlen Informationen

«Salle Modulable darf nicht zur Histoire blâmable werden», Ausgabe vom 4. Mai

Wer nicht informiert ist, kann leicht manipuliert werden. Sind Sie, liebe Leserin, lieber Leser, informiert? Wissen Sie, wer eigentlich Anspruch auf die von Herrn Engelhorn versprochenen 120 Millionen Franken hat? Wissen Sie, wer (namentlich) in wessen Auftrag in Übersee prozessiert? Wissen Sie, wie es möglich war, dabei volle 40 Millionen Franken zu verlieren, und in wessen Taschen (im Detail) das unverhältnismässig viele Geld geflossen ist?

Wissen Sie, von welcher gesetzlichen Grundlage die Klägerin die Kompetenz ableitet, so viel (öffentliches) Geld in den Sand zu setzen? Wissen Sie, wer bis heute für diese 40 Millionen Franken aufgekommen ist: die beklagte Partei oder die Klägerin? Wissen Sie, wie viel von den restlichen 80 Millionen tatsächlich noch übrig bleiben wird, wenn sich bis Ende 2018 alles so ergibt, wie es die Befürworter einer Salle Modulable gerne hätten? Wissen Sie, zu wessen Lasten die bereits verpufften mindestens 40 Millionen Franken gehen, wenn die Salle Modulable gar nicht zu Stande kommt? Ich weiss es nicht und bitte um Aufklärung – auch im Interesse aller übrigen Steuerzahler.

Gerhard Färber, Luzern

Das Projekt Salle Modulable ist zweifellos eine einmalige Chance und hat grosses Potenzial für Luzern als Kulturstadt und in wirtschafts- und standortpolitischer Hinsicht. Niemand will einfach auf die 80 Millionen Franken verzichten. Aber auch einem geschenkten Gaul muss man ins Maul schauen dürfen. Damit das Projekt gelingen kann, müssen noch einige Bedingungen erfüllt sein. Es braucht Optimierungen beim Raumprogramm, bei den Infrastrukturkosten und bei den Betriebskosten. Das Projekt muss auf eine für Luzern tragbare Dimension gebracht werden. Zudem bestehen auch bezüglich möglichem Standort noch einige Unklarheiten. Positiv ist, dass die zwingend nötige Diskussion jetzt öffentlich geführt wird. Denn die Bevölkerung wird nicht die Katze im Sack kaufen. Nur wenn alle Beteiligten umfassend und verständlich informieren, kann es gelingen, die Bevölkerung für die faszinierende Idee der Salle Modulable zu gewinnen.

Andreas Moser, FDP-Fraktions- präsident im Kantonsrat, Luzern

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