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Leserbrief

Zurück an den Absender mit dem Projekt Fadenbrücke

Zur Abstimmung vom 10. Juni in Buochs: «Beitrag könnte umstritten sein», Ausgabe vom 4. Juni

Ganz richtig hat die Finanzkommission des Landrats für das Verkehrsprojekt Fadenbrücke erkannt: Erschliessungskosten sind Sache des Landeigentümers. Etwas verwundert war ich, dass meine Gemeinde Buochs sich nicht schon von vornherein diesem Grundsatz verpflichtet fühlte. Sicher kann man wie im Abstimmungsbüchlein argumentieren: Aus diesem Infrastrukturprojekt erwächst ein volkswirtschaftlicher Nutzen. Gerne hätte ich aber auch mit Blick auf die Schulden der Gemeinde erfahren, welche Steuereinnahmen möglicherweise für Buochs generiert werden könnten.

Trotz der einmal angenommenen volkswirtschaftlichen Bedeutung und möglicher Steuereinnahmen bleibt der ausgehandelte Schlüssel, bei dem der Landeigentümer an der Erschliessung nur einen Drittel zahlen soll, stossend. Es schimmert da Abzocker-Mentalität durch, die vielleicht für ein Finanzkonstrukt à la Panama angehen mag, einer dem Gemeinwohl verpflichteten Genossenkorporation Buochs aber schlecht ansteht. Nehmen wir Stimmbürgerinnen und -bürger dem Landrat die Arbeit ab, stimmen am Wochenende Nein und senden damit die Finanzierung des Bauvorhabens wieder zurück auf Feld eins.

Delf Bucher, Buochs

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