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Zweimal vom Steuerzahler Lohn kassiert

«Fragwürdiges Lobbying von Bruno Pezzatti», Ausgabe vom 20. März
Karl Künzle, Menzingen

Zum Glück darf in der Schweiz jede und jeder mehr oder weniger ungestraft sagen was er/sie will. Zumindest dann, wenn nicht gegen Rassen, Ethnien oder Persönlichkeitsrechte verstossen wird. Da darf natürlich auch ein SP-Exponent frisch drauflos und in seinem Leserbrief einen FDP-Politiker in Bern kritisieren.

Dass sich Bruno Pezzatti offen und transparent für bestimmte Interessengruppen einsetzt, mag der SP nicht passen. Zumindest ist aber die sonst so geforderte Transparenz da. Was Dzari Zaferi aber nicht erwähnt und scheinbar auch nicht als Problem erachtet, ist die Tatsache, dass auch er sich als Lobbyist für seine Klientel einsetzt. Auch nicht für Getränkegutscheine. Immerhin kassiert der Lehrer seinen Lohn vom Staat, bekommt für seine Tätigkeit im Kantonsrat bezahlte Freitage und kassiert während der Sitzungen zusätzlich zum Gehalt auch noch die vom Kanton (Steuerzahler) gewährten Sitzungsgelder. Auf gut Deutsch, zweimal vom gleichen Arbeitgeber (Steuerzahler) für dieselbe Arbeitszeit Lohn kassiert. Dass er sich dann auch noch für die Anliegen der Lehrer einsetzt, ist nachvollziehbar (nennt man Lobbying).

Nur stört ihn das nicht, Interessen zu vertreten ist scheinbar nur bei den anderen nicht angebracht. Als gewählter Politiker ist man Vertreter von Interessengruppen oder dann ein Egoist. Was ist besser?

Karl Künzle, Menzingen

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