Drohne stürzt auf Flugpiste in Emmen

Wegen eines technischen Defekts ist eine Drohne der Schweizer Luftwaffe auf die Piste des Militärflugplatzes Emmen gestürzt. Der Sachschaden beträgt mehrere 100'000 Franken.

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Die Drohne erlitt beim Absturz Totalschaden. (Bild: Luftwaffe)

Die Drohne erlitt beim Absturz Totalschaden. (Bild: Luftwaffe)

Der Drohnenabsturz ereignete sich am Dienstagmorgen. Wegen eines Motorenproblems habe die Drohne nach dem Start keine Höhe gewonnen, teilt Jürg Nussbaum, Chef Kommunikation der Luftwaffe, mit. In der Folge sei beabsichtigt über sicherem Gelände der Rettungsschirm ausgelöst worden. Da das unbemannte Fluggerät beim Auslösen des Schirms aber eine zu geringe Höhe hatte, konnte sich dieser nicht ganz entfalten. Die Drohne stürzte auf die Betonpiste des Militärflugplatzes Emmen und erlitt Totalschaden. Personen seien keine zu Schaden gekommen.

Nach Angaben der Luftwaffe ist der Absturz um 9.20 Uhr auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Bei der abgestürzten Drohne handelt es sich um den Typ ADS 95. Diese ist 4.61 Meter lang und hat eine Spannweite von 5.70 Meter. Die Luftwaffe hatte 1995 für 450 Mio. Franken das unbemannte Aufklärungs-Drohnen-System (ADS) beschafft, das unter anderem 28 Drohnen umfasste.
 
Heute sind noch 23 Drohnen im Einsatz. Der heutige Wert einer Drohne und damit der Schaden des Absturzes lasse sich nicht exakt beziffern, so Jürg Nussbaum. Er dürfte aber mehrere 100'000 Franken betragen.

pd/bep/sda

Die Drohne erlitt beim Absturz Totalschaden. (Bild: Luftwaffe)
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Bild: Leserbild Michael Bolliger
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