Asylbewerber: Immer mehr sind kriminell

Die Polizei spricht so viele Rayonverbote gegen Asylbewerber aus wie nie zuvor. Weil sie stehlen, prügeln und mit Drogen handeln.

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Zürcher Stadtpolizisten durchsuchen einen Mann, der im Kanton Zürich Rayonverbot hat. Themenbild. (Bild: Keystone)

Zürcher Stadtpolizisten durchsuchen einen Mann, der im Kanton Zürich Rayonverbot hat. Themenbild. (Bild: Keystone)

133 Mal hat das Amt für Migration im ersten Halbjahr 2012 gegen Asylbewerber Rayonverbote ausgesprochen. Das sind fast gleich viele wie im ganzen Jahr 2011, wie Recherchen unserer Zeitung zeigen. Hauptgrund für die starke Zunahme sei der steigende Anteil von Asylbewerbern aus Nordafrika, sagt Max Plüss, Leiter des Amts für Migration.

Das Amt führt zwar keine Statistik über die Gründe, die zu einem Rayonverbot führen. Dennoch kennt Plüss die häufigsten Vergehen, die dazu führen: Vermögensdelikte, Gewalttätigkeiten und Verdacht auf Drogenhandel. Rayonverbote gelten je nach Grund für einige Wochen bis zu mehreren Monaten, viele unbefristet. Wer die Verbote mehrfach missachtet, muss mit einem Strafverfahren und mit Ausschaffungshaft rechnen.

Polizei hat Personal aufgestockt

Die Luzerner Polizei hat auf die zunehmende Kriminalität reagiert, wie Kommandant Beat Hensler sagt. Man habe das Personal im Bahnhof aufgestockt. Weitere Massnahmen seien geplant. So würden im Sommer neu auch zivile Polizisten patrouillieren, bei Grossveranstaltungen werde der Fokus zudem auf Taschendiebstähle gelegt.

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nus.