Luzerner Filmstudenten starten durch

Oliver Schwarz, Absolvent der Studienrichtung Video der Hochschule Luzern, ist mit seinem Film «Traumfrau» im Rennen um den Goldenen Bären an der Berlinale. Zudem sind acht Filme von Luzerner Absolventen an den Solothurner Filmtagen nominiert.

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Ausschnitt aus dem Kurzfilm «Traumfrau». (Bild: PD)

Ausschnitt aus dem Kurzfilm «Traumfrau». (Bild: PD)

Der Kurzfilm «Traumfrau» des Bachelor-Absolventen Oliver Schwarz hat den Sprung in den Wettbewerb «Berlinale Shorts» der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin geschafft. Die Dokumentation wurde bereits an den Kurzfilmtagen Winterthur und mit dem Berner Filmpreis 2012 ausgezeichnet.

Etwas «andersartige» Liebe

« Traumfrau » handelt von einem Mann, der nach mehreren gescheiterten Beziehungen und einem Burnout-Syndrom seine grosse, aber etwas andersartige Liebe findet. Im Wettbewerb «Berlinale Shorts» konkurrieren insgesamt 27 Filme aus 20 Ländern um den Goldenen und den Silbernen Bären, den DAAD Kurzfilmpreis und die Nominierung für den Europäischen Kurzfilmpreis.

Die Kurzfilmjury verleiht den Goldenen und den Silbernen Bären am 16. Februar. Die Berlinale ist das grösste Publikumsfestival der Welt und findet vom 7. bis 17. Februar 2013 statt.

Acht Filme als Preisanwärter an den Solothurner Filmtagen

Auch an den 48. Solothurner Filmtagen (vom 24. bis zum 31. Januar 2013) sind laut der Mitteilung Filme aus der Hochschule Luzern – Design & Kunst in verschiedenen Wettbewerben zu sehen. In der Rubrik «Upcoming Talents» laufen drei Abschlussfilme der Bachelor-Studienrichtung Video: Erneut «Traumfrau» von Oliver Schwarz, «Me, Nobody & I» von Jörg Hurschler sowie «Der Krieger» von Patrick Meury. Zudem sind zwei Animations-Abschlussfilme vertreten: «Frühzug» von Delia Hess  und «Der kleine Vogel und das Blatt» von Lena von Döhren, der bereits letztes Jahr an der Berlinale lief. Im Wettbewerb «Upcoming Talents» vergibt die Jury den Nachwuchspreis SSA/Suissimage, der mit 15’000 Franken dotiert ist.

«Der kleine Vogel und das Blatt» von Lena von Döhren ist ausserdem zusammen mit dem Abschlussfilm «Mind the Cat» von Elena Schönfeld und Martine Ulmer sowie «Au coeur de l’hiver» der Dozentin Isabelle Favez im Trickfilmwettbewerb zu sehen und damit automatisch für einen der drei Publikumspreise in Höhe von insgesamt 10’000 Franken nominiert.

pd/bep