ASYL: Neues Konzept zur Integration von Flüchtlingen im Kanton Luzern

Der Kanton Luzern hat ein neues Konzept zur Integration von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen erstellt. Das 22-seitige Papier soll die Arbeit von kantonalen und kommunalen Stellen sowie der Wirtschaft koordinieren und die finanziellen Zuständigkeiten klären.

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Das Asylzentrum Hirschpark ist derzeit überbelegt. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das Asylzentrum Hirschpark ist derzeit überbelegt. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das neue Konzept wurde am Mittwoch veröffentlicht. Erarbeitet wurde dass 22-seitige Papier vom Kanton, wie die Luzerner Staatskanzlei mitteilte.

Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene blieben oft längerfristig in der Schweiz. Damit sie nicht von der Sozialhilfe abhängig seien, müssten sie rasch und nachhaltig in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integriert werden, heisst es in der Mitteilung.

Schwerpunkte des Konzepts sind die sprachliche, soziale und berufliche Integration mit dem Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt. Im zweiten Quartal 2018 soll ein erster Zwischenbericht zur Umsetzung vorliegen.

Im Kanton Luzern wird das Asyl- und Flüchtlingswesen ab Anfang 2017 ausgebaut respektive komplett in die Verwaltung integriert. Für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene ist nicht mehr die Caritas zusammen mit einer Abteilung des Kantons zuständig, sondern alleine eine neu geschaffene, kantonale Dienststelle. (sda)

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