Plakate sind nicht erwünscht

Mit provozierenden Plakaten wollte eine Künstlerin die Leute zum Nachdenken anregen. Doch der Aushang wurde verboten. In Luzern waren sie trotzdem zu sehen.

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Elena Parris zeigt eine rauchende, schwangere Nonne. (Bild: PD)

Elena Parris zeigt eine rauchende, schwangere Nonne. (Bild: PD)

Die Stadt Luzern und drei weitere Agglomerationsgemeinden haben in letzter Sekunde eine provokative Plakatserie der Luzerner Fotografin Elena Parris verhindert. Die Fotografien, die unter anderem nackte Frauen am Kreuz oder schwangere Nonnen zeigen, hätten auf den gestrigen Tag von Allerheiligen von der Plakatgesellschaft APG aufgehängt werden sollen – an 67 Standorten.

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Weil die APG den Inhalt aber als heikel erachtete, legte sie die Bilder den jeweiligen Behörden vor. Und diese entschieden einhellig, die Plakate nicht zuzulassen. «Die Bilder könnten bei vielen Leuten religiöse Gefühle verletzen», sagt etwa Ebikons Gemeindeschreiberin Pia Maria Brugger. Die Künstlerin klebte daraufhin ohne Bewilligung mehrere Bilder in der Stadt Luzern auf.

Roger Rüegger

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