Rückenwind für den Lehrplan 21

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Bildung Die Vorbereitungen für die Einführung des Lehrplans 21 laufen im Kanton Luzern auf Hochtouren. Im kommenden Schuljahr wird der neue Lehrplan in einer ersten Etappe auf der 1. bis 5. Primarstufe eingeführt. Allerdings wurde vergangenes Jahr die Initiative «Bildungsreformen vors Volk» eingereicht, welche unter anderem die Legitimation der Einführung des Lehrplans 21 in Frage stellt. Gleiches ist auch in anderen Kantonen ein Thema: Am Sonntag wurde im Kanton Solothurn die Initiative «Ja zu einer Volksschule ohne Lehrplan 21» mit einem Nein-Stimmenanteil von 66 Prozent deutlich abgelehnt. Zuvor wurden ähnliche Initiativen in diversen anderen Kantonen verworfen.

Gemäss Bildungsdirektor Reto Wyss ist die Botschaft der Regierung in Erarbeitung. «Vorgesehen ist, dass sie im Sommer vom Regierungsrat verabschiedet und dann dem Kantonsrat zur Beratung vorgelegt wird.» 2018 wird dann die Volksabstimmung stattfinden. Dann gilt der neue Lehrplan aber bereits. «Die Botschaft der Regierung wird aufzeigen, dass Änderungen in beiden Bereichen, sowohl beim Lehrplan 21 wie auch bei den Fremdsprachen, bei einer Annahme der Initiativen grössere Reformen auslösen würden, weshalb diese erst in etwa fünf bis sechs Jahren realisierbar wären», sagt Wyss.(io)