KÜSSNACHT: Abbruch des alten Stalls ist rechtmässig

Gegen des Abriss des alten Stalls auf der Burgmatt in Merlischachen wurde Beschwerde eingereicht. Diese hat der Regierungsrat nun abgewiesen. Damit wurde die Meinung des Bezirksrates, dass der Abbruch rechtmässig bewilligt ist, bestätigt.

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Ein Landwirt in Merlischachen bei der Arbeit. (Symbolbild Markus Forte/Neue LZ)

Ein Landwirt in Merlischachen bei der Arbeit. (Symbolbild Markus Forte/Neue LZ)

Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Burgwegs in Merlischachen wurde Mitte September mit dem Abbruch des alten Stalls auf der Burgmatt begonnen. Dagegen hatten Anwohner beim Regierungsrat eine Beschwerde eingereicht mit dem Antrag, der Stall sei schützenswert und müsse erhalten bleiben.

In der Folge erliess der Regierungsrat im Sinne einer vorsorglichen Massnahme einen vorläufigen sofortigen Stopp der Abbrucharbeiten, bis geklärt würde, ob für den Abbruch der Scheune eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt.

Geplantes Wohnhaus kann gebaut werden

Der Regierungsrat nun zum Schluss gekommen, dass für den Abbruch des Stalls sämtliche notwendigen Bewilligungen vorlagen. Bereits mit der Genehmigung des Gestaltungsplans im Jahre 2008 sei entschieden worden, dass an Stelle des Stalls ein Wohnhaus gebaut werden kann.

Auch aus dem Baugesuch für den Ausbau des Burgweges sei klar ersichtlich, dass der Stall abgebrochen werden müsse, teilt das Amt für Planung, Umwelt und Verkehr des Bezirk Küssnacht mit. In den damaligen Einsprachen und Beschwerden der Anwohner sei der Stallabbruch auch in keiner Weise kritisiert worden. Gestaltungsplan und Baubewilligung sind seit Längerem rechtskräftig. Im Übrigen stellte der Regierungsrat auch fest, dass der Stall keine schützenswerte Baute ist.

Entscheid könnte weitergezogen werden

Und im Inventar der historischen Ortsbilder der Schweiz (ISOS) sei die Scheune weder als schützenswerte Baute aufgeführt, noch sonst speziell erwähnt. Mit seinem Entscheid hat der Regierungsrat die vom Bezirksrat geäusserte Meinung, dass der Abbruch des Stalls rechtmässig erfolgt sei, bestätigt. Der Abbruchstopp gilt erst nach Rechtskraft des Regierungsratsentscheids als aufgehoben. Der Entscheid könnte mit einer Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weitergezogen werden.

pd/uus