BILDUNG: Schwyz bereitet sich mit Lehrplan 21 auf die digitale Zukunft vor

Mit der Einführung des Lehrplans 21 im Kanton Schwyz ab dem Schuljahr 2017/18 sollen auch Primarschüler in den Bereichen Medien und Informatik Kompetenzen aufbauen. Der Erziehungsrat hat entsprechende Rahmenbedingungen definiert.

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In Obwalden wird der Lehrplan 21 im Jahr 2017 eingesetzt. Im Bild: Erstklässler während des Unterrichts in einem Aargauer Schulhaus. (Bild: Keystone/Christian Beutler)

In Obwalden wird der Lehrplan 21 im Jahr 2017 eingesetzt. Im Bild: Erstklässler während des Unterrichts in einem Aargauer Schulhaus. (Bild: Keystone/Christian Beutler)

Der Modullehrplan heisst "Medien und Informatik". Neu sollen Computer und Internet nicht mehr nur im Sinne von Werkzeugen zur Unterstützung von Lernprozessen genutzt werden, sondern selber zum Inhalt im Unterricht werden, teilte der Schwyzer Erziehungsrat am Donnerstag mit.

Der Erziehungsrat legte fest, dass auf der Primarstufe in den 5. und 6. Klassen insgesamt 38 Lektionen pro Schuljahr zur Verfügung stehen sollen. Das entspreche je 19 Lektionen für Medienbildung im Fachbereich Deutsch und für Informatik integriert im Fachbereich Mathematik. Ab der 5. Klasse sollen die erworbenen Kompetenzen benotet werden.

Auf der Sekundarschule, wo der Lehrplan 21 ab dem Schuljahr 2018/19 umgesetzt wird, gibt es bereits heute das Fach "Informatik". Neu soll dieses auch "Medien und Informatik" heissen. Und es sollen vermehrt Grundkonzepte der Informatik und Inhalte aus der Medienbildung vermittelt werden.

Die Lehrpersonen müssen sich zudem fachlich und fachdidaktisch - gestaffelt über fünf Jahre - weiterbilden. (sda)