FERNSEHEN: Bernhard Russi redet über Schicksalsschläge

Bernhard Russi schildert in einem Dok-Film die schwierigsten Momente in seinem Leben.

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Im Film «Bernhard Russi – von hohen Gipfeln und dunklen Tälern» spricht Russi so persönlich und offen wie noch nie über sein Leben, über seine grössten Siege, seine schlimmsten Momente. Auf dem Bild ist Russi beim Spatenstich der neuen Gondelbahn zu sehen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Andermatt, 26. September 2015))

Im Film «Bernhard Russi – von hohen Gipfeln und dunklen Tälern» spricht Russi so persönlich und offen wie noch nie über sein Leben, über seine grössten Siege, seine schlimmsten Momente. Auf dem Bild ist Russi beim Spatenstich der neuen Gondelbahn zu sehen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Andermatt, 26. September 2015))

Mit einem eigentlichen Knall tritt Bernhard Russi in die Schweizer Öffentlichkeit: Er wird 1970 in Gröden überraschend Abfahrtsweltmeister. Zwei Jahre später doppelt er mit Olympiagold in Sapporo nach. Der junge Andermatter merkt schnell, wie er sein Image als Sonnyboy nutzen kann.

Doch wie die Erfolge, so gehören zu Russis Lebensgeschichte auch viele Schicksalsschläge. Als er acht Jahre alt ist, bleibt seine jüngere Schwester Madeleine nach einem Medizinfehler schwer behindert. Heute lebt sie in einem Pflegeheim. Sie zu besuchen, kostet Russi noch jetzt viel Überwindung.

Als Russi 26 Jahre alt ist, liegt sein Vater im Sterben. Dessen letzter Wunsch: Sein Sohn soll für ihn die Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel gewinnen. Russi riskiert alles – und stürzt. Sein Vater stirbt kurze Zeit später.

Auch seine erste Frau Mi­chèle und seinen jüngsten Bruder Pius verliert er früh. Jeder dieser Verluste trifft Bernhard Russi schwer, und jedes Mal kämpft er darum, wieder Oberwasser zu gewinnen.

Auch Weggefährten kommen zu Wort

Im Film «Bernhard Russi – von hohen Gipfeln und dunklen Tälern» von Michael Bühler spricht Russi so persönlich und offen wie noch nie über sein Leben, über seine grössten Siege, seine schlimmsten Momente.

Für den Dok-Film hat Bühler den Andermatter beim Pistenbau in Korea, im Skiweltcup und mit der Familie begleitet. Man erfährt auch, wie Russi mit dem Älterwerden klarkommt. Nicht zuletzt zeigt der Film die Schlüsselmomente der Karriere und lässt Weggefährten wie Adolf Ogi, Jean-Claude Killy und Franz Klammer zu Wort kommen. (red)

Hinweis

«Bernhard Russi – von hohen Gipfeln und dunklen Tälern», SRF 1, Donnerstag, 12. Januar, 20.05 Uhr.