ROTKREUZ: Bewohner und Angestellte sollen ins selbe Auto steigen

Das Suurstoffi-Quartier will Vorbild in Sachen Umweltfreundlichkeit sein. Ein neues Projekt dehnt diesen Anspruch auch aufs Auto aus.

Silvan Meier
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Das Immobilienunternehmen Zug Estates will im Suurstoffi-Quartier Fahrgemeinschaften fördern. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Immobilienunternehmen Zug Estates will im Suurstoffi-Quartier Fahrgemeinschaften fördern. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Verkehrsfrei, nachhaltig, CO2-frei: Die Zug Estates AG als Bauherrin des Suurstoffi-Areals in Rotkreuz spart nicht mit Schlagworten, wenn sie vom derzeit entstehenden Quartier vis-à-vis des Rotkreuzer Bahnhofs spricht. 1500 Bewohner sollen nach Abschluss des Grossprojekts auf dem 10 Hektaren grossen Areal leben; 2500 Menschen ausserdem hier Arbeit finden. Doch, wo viele Menschen wohnen und arbeiten, gibt es naturgemäss Verkehr. Und Staus zur Rushhour entsprechen nicht dem Image, das Zug Estates dem Suurstoffi-Areal verpasst hat. Das Unternehmen geht deshalb mit gutem Beispiel voran und hat bereits einen Mobility-Standort im Quartier realisiert.

Nun führt das Immobilienunternehmen ein zweites Mobilitätskonzept ein. Zug Estates arbeitet mit «Hitchhike» zusammen, einer Online-Plattform, die die Gründung von Fahrgemeinschaften fördert. Wer in der Suurstoffi wohnt oder arbeitet, kann sich über die Homepage als Fahrer anbieten oder als Mitfahrer nach Fahrgelegenheiten suchen. 200 bis 400 Personen aus dem Suurstoffi-Quartier sollen sich auf der Plattform registrieren, 50 Fahrgemeinschaften entstehen, so das Ziel der Hitchhike-Macher.